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Coronavirus in Glarus – Im Kantonsspital sind Patienten gut geschützt

Kantonsspital Glarus • Foto: KSGL (Bildquelle: Kanton Glarus)

Um die Patientinnen und Patienten bestmöglich vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen, wurden im Kantonsspital Glarus Patienten und Mitarbeitende auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis zeigt, dass das Hygiene- und Schutzkonzept die Patienten gut vor einer Ansteckung schützt.

Das Contact-Tracing-Team im Kanton Glarus überprüft regelmässig, wo es im Kantonsgebiet zu Ansteckungen mit dem Coronavirus kommt. Im Rahmen dieses Mappings wurde Ende 2020 eine Häufung von positiven Fällen bei Mitarbeitenden des Kantonsspitals Glarus festgestellt. Um den bestmöglichen Schutz der Patienten und des Personals sicherzustellen, ordnete der kantonsärztliche Dienst eine vorsorgliche Testung von Patienten und Personal der medizinischen Abteilungen an.

Ziel war es, eine mögliche Übertragung von Mitarbeitenden auf die Patienten zu erkennen, mögliche infizierte Personen ohne Symptome festzustellen und so eine Ausbreitung im Kantonsspital zu verhindern.

Keine durch Personal infizierten Patienten gefunden Die Tests fanden am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 statt. Getestet wurden insbesondere Mitarbeitende mit Patientenkontakt: Pflegepersonal, ärztliches Personal, Hauswirtschaft, Therapiepersonal, Rettung. Es wurden insgesamt 160 Tests bei Personal und Patienten durchgeführt. Dabei wurde ein Patient positiv getestet, bei dem keine Ansteckung durch Spitalpersonal vermutet wird. Bei der Untersuchung wurden 10 Mitarbeitende positiv getestet, die bis dahin asymptomatisch waren.

Schutzkonzept und Besuchsregelung werden laufend überprüft und angepasst Die Untersuchung im Kantonsspital Glarus hat gezeigt, dass durch das bestehende Hygiene- und Schutzkonzept seitens des KSGL eine Ansteckung der Patienten durch die Mitarbeitenden verhindert werden kann. Ein Restrisiko für eine Ansteckung innerhalb des Spitals bleibt trotz allen möglichen Schutzvorkehrungen bestehen. Die Verantwortlichen des Spitals gehen aber davon aus, dass die Gefahr einer Ansteckung ausserhalb des Spitals wesentlich höher ist. Trotzdem ist das Kantonsspital sehr daran interessiert, Ansteckungen zu vermeiden. Es wurden deshalb prophylaktisch weitere Schutzvorkehrungen erlassen:

Pro stationärem Patient ist maximal ein Besuch (bisher zwei) pro Tag aus dem nahen Umfeld erlaubt. Besucher erhalten beim Empfang neu einen Besucherbadge. Die Teststrategie wird erweitert, indem sämtliche Patienten auf der Notfallabteilung und alle stationären Patienten getestet werden. Positiv getestete Patienten, bei denen ein Spitalaufenthalt aus medizinischen Gründen verschoben werden kann, dürfen nicht eintreten.

Den Mitarbeitenden mit Symptomen wird wie bisher ein Test dringend empfohlen. Neu dürfen sich asymptomatische Mitarbeitende auf eigenen Wunsch und in Rücksprache mit den Vorgesetzten testen lassen. Für Mitarbeitende im Umgang mit bestätigten COVID-19-Patienten sowie mit Verdachtsfällen ist das Tragen von FFP2-Masken neu obligatorisch.