Polizeiticker

Thurgau TG - Abblendlicht kann bei Nebel und Dunkelheit Leben retten

Die Kantonspolizei Thurgau stellt fest, dass trotz ungünstigen Witterungsverhältnissen viele Verkehrsteilnehmer nur mit eingeschaltetem Tagfahrlicht unterwegs sind.

Seit dem 1. Januar 2014 müssen sämtliche Fahrzeuge ab Baujahr 1970 auch tagsüber mit eingeschaltetem Licht unterwegs sein. Viele neuere Fahrzeuge sind daher bereits mit Tagfahrlicht und einer dazugehörigen "Lichtautomatik" ausgerüstet, ältere Fahrzeuge werden oft nachgerüstet.

Das Tagfahrlicht leuchtet meistens nur vorne und ist deutlich weniger hell als das Abblendlicht. Bei Fahrzeugen mit "Lichtautomatik" schaltet sich das Tagfahrlicht ein, sobald der Motor gestartet wird. Nachts oder in einem Tunnel wird in der Regel automatisch das Abblendlicht aktiviert. Tagsüber ist das aber meist nicht der Fall: Gerade bei Regen, Nebel, Schnee oder schlechter Sicht wechselt das Licht oft nicht automatisch und das Abblendlicht muss manuell eingeschaltet werden. Bei korrekt nachgerüsteten Fahrzeugen mit Tagfahrlicht gilt dasselbe.

Tagfahrlicht reicht nicht mehr aus

Beim momentanen Herbstwetter mit Nebel und Regen reicht das Tagfahrlicht vielfach nicht mehr aus, da es viel schwächer ist als das Abblendlicht. Ohne eingeschaltetes Abblendlicht werden Fahrzeuge von nachfolgenden Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gar nicht oder erst sehr spät wahrgenommen und auch entgegenkommende Fahrzeuge mit eingeschaltetem Tagfahrlicht sind schlecht sichtbar. Das kann zu gefährlichen Situationen oder sogar Unfällen führen.

Nachfolgend einige Tipps, wie sämtliche Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer trotz Herbstwetter sicher unterwegs sein können:

Artikelfoto: Kantonspolizei Thurgau