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Sarnen - Zwei Güterschiffe in Brand wegen Feuerwerk - Weitere Infos

Während Feuerwerk geraten zwei Güterschiffe in Brand (Bildquelle: Kapo Obwalden)

Am Bundesfeiertag gerieten in Sarnen, auf dem Sarnersee, während des offiziellen Feuerwerks beide Nauen, von welchen das Feuerwerk gezündet wurde, in Brand. Auf dem Sarnersee liegen viele Reste des Feuerwerks.

Am 01.08.2022, um 22:00 Uhr, wurde in Sarnen, auf dem Sarnersee, von zwei aneinander gebundenen Güterschiffen aus das offizielle 1.-August-Feuerwerk der Einwohnergemeinde Sarnen gezündet. Geplant war ein 25-minütiges Feuerwerk. In den ersten Minuten nach dem Beginn gab es eine Störung beim Feuerwerk, was Explosionen und einen Brand auf einer Naue ausgelöst hat. Das Feuerwerk wurde nicht vollständig abgebrannt. Noch im Verlauf der Nacht wurde der Schubverband nach Giswil gebracht und vertäut.

Während Feuerwerk geraten zwei Güterschiffe in Brand (Bildquelle: Kapo Obwalden)
Massive Schäden sind die Folgen (Bildquelle: Kapo Obwalden)

Durch den Brand und die Explosionen sowie insbesondere den Strömungen auf dem See wurden Feuerwerkskörper auf dem ganzen See verteilt. Teilweise liegen nicht abgebrannte Feuerwerkskörper (>10cm) und Abschussrohre auf dem See und am Ufer. Die Feuerwerksköper werden derzeit durch die Kantonspolizei vom Sarnersee entfernt. Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass von den nicht abgebrannten Feuerwerkskörpern eine Gefahr ausgeht. Wer auf dem Sarnersee oder am Ufer runde nicht abgebrannte Feuerwerkskörper (>10cm) oder Abschussrohre feststellt, soll diese nicht berühren, sondern umgehend die Kantonspolizei unter der Telefonnummer 117 verständigen.

Feuerwerk auf dem Sarnersee läuft schief (Bildquelle: Kapo Obwalden)
Nicht abgebrannte Feuerwerkskörper könnten noch am Ufer liegen. (Bildquelle: Kapo Obwalden)

Die Sicherheitsdistanzen beim Abbrennen des Feuerwerks wurden eingehalten. Die Güterschiffe waren rund 300 Meter vom Ufer entfernt. Daher bestand zum Zeitpunkt des Brandes und der Explosionen für die Zuschauer und die Bevölkerung keine Gefahr. Die Ermittlungen dauern an, daher können zurzeit keine weiteren Angaben zur Ursache des Ereignisses gemacht werden. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Sarnen, der Rettungsdienst, die SLRG, das Forensische Institut Zürich, die Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Obwalden. Für weitere Auskünfte wenden Sie sich während der Bürozeiten an die Medienstelle der Kantonspolizei Obwalden.