A4 Rütihof–Küssnacht – Nachtarbeiten und Sperrungen geplant
Redaktion Polizeiticker Schweiz
(Symbolbild) (Bildquelle: Adobe Stock - Mario Hoesel)
Auf der A4 zwischen Rütihof und Küssnacht starten am 8. März 2026 umfangreiche Bauarbeiten. Der Autobahnabschnitt wird nach 44 Jahren saniert, Beläge und Infrastruktur werden erneuert. Verkehrsbehinderungen und nächtliche Sperrungen sind vorgesehen.
Um den Betrieb für die nächsten 15 bis 20 Jahre sicherzustellen, setzt das ASTRA
den Autobahnabschnitt zwischen der Verzweigung Rütihof und dem Anschluss Küssnacht instand.
Auf der gesamten Strecke werden die Strassenbeläge durch lärmarme Beläge ersetzt sowie die Leitplanken, Zäune und Betriebs- und Sicherheitsausrüstung erneuert.
In der Verzweigung Rütihof wird zusätzlich eine neue Strassenentwässerung erstellt. Sämtliche Kunstbauten (wie zum Beispiel Brücken, Unter- und Überführungen) werden instandgesetzt.
Start der Hauptarbeiten
Ab Sonntagabend, 8. März 2026, starten die Hauptarbeiten bei der Verzweigung Rütihof. Sie dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober 2026. Die Bauausführung erfolgt in
mehreren Bauphasen.
Das Einrichten der Verkehrsführungen erfolgt in den Nächten ab Sonntag, 8. März
2026, jeweils zwischen 19:30 und 4:30 Uhr und dauert rund eine Woche. Aufgrund
der komplexen Verkehrsführung und der bestehenden Ein- und Ausfahrten beim Anschluss Rotkreuz sind sowohl Spurabbauten als auch Sperrungen von Ein- und Ausfahrten sowie von Verbindungsrampen notwendig. Die Umleitungen sind vor Ort signalisiert.
Nach dem Einrichten der neuen Verkehrsführung wird in Nachtarbeit eine neue Entwässerungsleitung erstellt. Daher kommt es vom Sonntag, 15. März, bis Freitag, 17.
April 2026, jeweils zwischen 20:15 und 5 Uhr zu Sperrungen auf der Fahrbahn von
Altdorf in Richtung Zürich und Luzern.
Die Umleitung erfolgt über das kantonale Strassennetz zu den Anschlüssen Cham beziehungsweise Gisikon-Root und ist signalisiert.
Bei der Ausführung der Arbeiten kommt es zu Lärmemissionen. Witterungs- und bauablaufbedingte Terminverschiebungen können nicht ausgeschlossen werden. Das
ASTRA und die beteiligten Unternehmungen bemühen sich, die Beeinträchtigungen
so gering wie möglich zu halten.
Die Kosten für das Erhaltungsprojekt A4 Rütihof–Küssnacht belaufen sich auf rund 112 Millionen Franken. Die Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassenund Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt.
Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr).
Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.
Quelle der Nachricht: ASTRA


