Mit nächtlichen Sperrungen beginnt am 2. März 2026 die umfassende Erneuerung des A9-Abschnitts zwischen Sion-Est und Sierre-Est. Auf 13,3 Kilometern werden Fahrbahn, Tunnel und Anschlüsse saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2028.
Der Abschnitt der
Autobahn A9 zwischen den Anschlüssen Sion-Est und Sierre-Est liegt im Walliser Rhonetal und wurde 1999 in Betrieb genommen. Nach mehr als 25 Jahren wird der Abschnitt in den nächsten drei Jahren umfassend saniert, um seine Sicherheit und Verfügbarkeit langfristig zu gewährleisten.
Der Projektperimeter erstreckt sich auf eine Länge von 13,3 km von der Brücke über die Rhone östlich von
Sion bis zum Anschluss Sierre-Est, einschliesslich der beiden Anschlüsse Sierre-Ouest und Sierre-Est. Ziel des Projekts ist es, die gesamte Infrastruktur inklusive des Tunnels Sierre zu sanieren und die Entwässerung an die neuesten Normen anzupassen.
Beim Anschluss Sierre-Ouest werden die zwei bestehenden Kreisel zu Turbokreisel umgebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Eine Projektwebsite informiert über die Details der Arbeiten: www.astra.admin.ch/a9-sion-sierre.
Start der Arbeiten im März 2026
Die Arbeiten beginnen am 2. März 2026 mit dem Einrichten der Verkehrsführung.
Dafür sind einzelne Sperrungen nötig:
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- März, 22 Uhr bis 3. März, 5 Uhr: Sperrung zwischen Sion-Est und Sierre-Est in Fahrtrichtung Brig; Sperrung der A9 zwischen Sierre-Ouest und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
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- März, 22 Uhr bis 5. März, 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est in Fahrtrichtung Brig
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- März, 22 Uhr bis 6. März, 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sierre-Est und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
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- März, 22 Uhr bis 7. März, 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sierre-Est und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
Weiter kommt es zu Sperrungen einzelner Spuren oder des Pannenstreifens. Die Verkehrsführung wird bis zum Einrichten der Baustelle mehrmals ändern. Das ASTRA bittet deshalb die Verkehrsteilnehmenden, den Abschnitt mit der nötigen Vor sicht und Aufmerksamkeit zu befahren.
Die Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt. Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr). Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.
Quelle der Nachricht: ASTRA