(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
In einem Pflegezentrum in Baden ist am 26. April 2026 eine 81-Jährige getötet worden, ihr Ehemann steht unter Verdacht.
Am Sonntagnachmittag, 26. April 2026, kam es in einem Pflegezentrum in Baden zu einem Einsatz von Rettungsdiensten und der Polizei. Vor Ort wurde eine 81-jährige Bewohnerin verstorben aufgefunden. Ihr 82-jähriger Ehemann wurde schwer verletzt angetroffen. Er wurde umgehend medizinisch versorgt und in ein Spital gebracht.
Gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse geht die Staatsanwaltschaft von einem Gewaltverbrechen aus. Es bestehen konkrete Hinweise darauf, dass der Mann seiner Ehefrau tödliche Verletzungen zugefügt hat. Zudem deuten die aktuellen Ermittlungsergebnisse darauf hin, dass er sich die eigenen Verletzungen selbst beigebracht haben dürfte. Gegenüber den Strafverfolgungsbehörden hat der Mann eingeräumt, für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich zu sein.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eröffnet und beim zuständigen Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt. Das Zwangsmassnahmengericht hat die beantragte Untersuchungshaft bereits angeordnet. Der Mann befindet sich derzeit unter Haftbedingungen in behördlicher Obhut. Damit wird sichergestellt, dass die weiteren Abklärungen unbeeinflusst und ordnungsgemäss durchgeführt werden können.
Der genaue Tathergang sowie die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchung. Es bestehen keine Hinweise auf eine Beteiligung von Mitarbeitenden des Pflegezentrums.
Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung für den Tatverdächtigen.
Quelle der Nachricht: Oberstaatsanwaltschaft AG


