Symbolbild (Bildquelle: Polizei )
Am 15. April 2026 wurde in Bellizona ein Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, an Betrugsfällen mit sogenannten Schockanrufen zum Nachteil älterer Menschen beteiligt zu sein.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 17.04.2026 ein 47-jähriger tschechischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Tschechischen Republik festgenommen wurde. Der Mann wird insbesondere verdächtigt, an einem Betrug zum Nachteil älterer Menschen, den sogenannten „Schockanrufen“, beteiligt gewesen zu sein, der in Biasca begangen wurde.
Dank der raschen Meldung der Angehörigen eines Opfers an die Gemeinsame Alarmzentrale (CECAL), der sofort eingeleiteten Ermittlungen und der Einsatzbereitschaft der Patrouillen vor Ort konnte der Mann abgefangen werden, als er sich in einem Taxi entfernte.
Die Festnahme erfolgte im Gebiet von Bellinzona, und die Beute wurde sichergestellt. An dem Einsatz war auch die Stadtpolizei von Bellinzona beteiligt.
Die Vorgehensweise entspricht derjenigen, die in der Vergangenheit bereits mehrfach in zahlreichen Varianten beobachtet wurde. In diesem Fall gaben sich die Täter als medizinisches Fachpersonal aus und forderten vom Opfer beharrlich eine hohe Geldsumme, die angeblich zur Deckung der Behandlungskosten eines an einer schweren Krankheit leidenden Angehörigen benötigt wurde.
Unter Ausnutzung der knappen Zeit (nur wenige Stunden angesichts der angeblich ernsten Lage) übten sie Druck aus, um sich das verfügbare Geld und die im Haus aufbewahrten Wertgegenstände (Bargeld und verschiedene wertvolle Gegenstände) aushändigen zu lassen.
Die Ermittlungen müssen nun klären, ob der 47-Jährige an weiteren Betrugsversuchen oder kürzlich im Kanton verübten Betrugsdelikten beteiligt war. Der Tatverdacht lautet auf wiederholten Betrug. Die Ermittlungen werden von Staatsanwalt Zaccaria Akbas koordiniert.
Schliesslich ist anzumerken, dass in den letzten Wochen ein deutlicher Anstieg dieser Art von Betrugsfällen zu verzeichnen ist.
Informationen und Präventionstipps finden Sie unter diesem Link.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TI


