Am 10. Juli 2019 gegen 22.45 Uhr erhielt die Kantonspolizei die Meldung, dass in der Region der "Valsorey-Hütte" oberhalb von Bourg-St-Pierre eine Wanderin vermisst wird. Im Rahmen der Suchaktion konnte die Frau in den frühen Morgenstunden gerettet werden.
Die 47-Jährige befand sich alleine auf einer Wanderung in der Region von Bourg-St-Pierre. Nach einigen telefonischen Kontaktaufnahmen im Verlauf des Tages,
konnte die Frau gegen Abend nicht mehr erreicht werden. Aus diesem Grund
alarmierte ihr Ehemann die Kantonspolizei.
Zur Koordination des Einsatzes fand eine Telefonkonferenz zwischen der
Kantonspolizei, der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO), der
Rettungsstation von Entremont sowie der Rettungsorganisation Air-Glaciers/Maison
FXB du Sauvetage statt.
Die Polizeipatrouillen nahmen die Suche nach dem Fahrzeug der Vermissten auf.
Während dessen führten die Einsatzkräfte der Rettungsstation von Entremont eine
umfangreiche Suchaktion im Gelände durch.
Superpuma im Einsatz
Im Rahmen dieses Einsatzes beantragte die Kantonspolizei die Unterstützung der
Luftwaffe der Schweizer Armee. Ein Helikopter vom Typ Superpuma - ausgestattet
mit einem Wärmebild-System - landete in der Nacht in Charrat, um dort den
Einsatzleiter der Kantonspolizei an Bord zu nehmen.
Gegen 05.00 Uhr konnte die Wanderin vom Helikopter aus unterhalb des «Pointe de Penne» auf einer Höhe von
2'700 m. ü. Meer lokalisiert werden. Die Frau wurde mit einer leichten Unterkühlung und Schmerzen im Bereich des
Fusses ins Spital von Sitten geflogen.


