Der Fahrer hatte die Einfuhr nicht angemeldet und die Einfuhrabgaben nicht entrichtet. (Bildquelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG)
Bei einer Zollkontrolle im solothurnischen Flüh stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) auf 1’860 Kilogramm Pommes frites. Die Ware wurde unverzollt in die Schweiz eingeführt.
Am 18. Mai 2026 kontrollierte eine mobile Patrouille des BAZG in Flüh einen Lieferwagen mit Schweizer Kontrollschild. Der Lenker, ein 30-jähriger Iraker, war zuvor aus Frankreich in die Schweiz eingereist.
Im ungekühlten Laderaum des Fahrzeuges stiessen die Einsatzkräfte auf 1’860 Kilogramm gefrorene Pommes frites. Die bei der Einfuhr der Waren fälligen Abgaben waren nicht entrichtet worden. Zudem war der Lieferwagen insgesamt um 670 Kilogramm überladen.
Das BAZG hat ein Zollstrafverfahren eingeleitet, den Lieferwagen beschlagnahmt, die Pommes frites eingezogen und den Lenker aufgrund des überladenen Fahrzeuges verzeigt.
Die BAZG beschlagnahmt 1,8 Tonnen illegal eingeführte Pommes Frites in einem überladenen Lieferwagen aus Frankreich. (Bildquelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG)
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sorgt für umfassende Sicherheit an der Grenze. Es übernimmt Schutz- und Kontrollfunktionen, erhebt Zölle und Abgaben und trägt rund einen Drittel der gesamten Bundeseinnahmen bei.
Mit der Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität und irregulärer Migration leistet das BAZG auch einen Beitrag zur Sicherheit der Schweiz. Weiter übernimmt es Aufgaben in rund 100 nichtzollrechtlichen Bereichen wie Heilmittel, Artenschutz oder Markenschutz.
Schwerpunkte der Weiterentwicklung des BAZG sind das Digitalisierungs- und Transformationsprogramm DaziT und die Totalrevision des Zollgesetzes. Ziel sind effizientere Grenzprozesse durch die konsequente Vereinheitlichung, Vereinfachung und Digitalisierung von Abläufen.
Quelle der Polizeinachricht: BAZG


