Tabakprodukte im Visier: Polizei kontrolliert Einhaltung des Tabakgesetzes in mehreren Schweizer Kantonen. (Bildquelle: Zentralschweizer Polizeikorps )
Bei einer gross angelegten Kontrollaktion in fünf Zentralschweizer Kantonen haben Polizei und Fachämter am 12. Mai 2026 über 180 Personen überprüft und drei Personen festgenommen.
In den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Obwalden und Nidwalden führten die Polizei sowie mehrere Fachämter gezielte Betriebskontrollen durch. Im Fokus standen dabei einerseits die Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen, andererseits des Tabakprodukte- und Tabaksteuergesetzes. Insgesamt wurden über 180 Personen kontrolliert. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen.
An der gemeinsamen Kontrollaktion vom Dienstag, 12. Mai 2026, beteiligten sich die Polizeikorps der Kantone Luzern, Schwyz, Nidwalden und Zug. Die Einsatzkräfte wurden dabei von Mitarbeitenden weiterer kantonaler Ämter sowie des Bundesamts für Zoll begleitet und unterstützt. Kontrolliert wurden unter anderem, ob Betriebe die Vorschriften des Arbeits-, Ausländer- und Sozialversicherungsrechts einhalten. In Betrieben, welche Tabak verkaufen, wurde zudem ein Augenmerk auf die Einhaltung des Tabakprodukte- und Tabaksteuergesetzes gelegt.
Im Verlaufe des Tages überprüften die Einsatzkräfte in den beteiligten Kantonen Baustellen, Gastrobetriebe, Barber- sowie Tabak- oder Shisha-Shops. Insgesamt wurden über 180 Personen kontrolliert.
Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, weitere drei waren in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben. Mehrere Personen werden wegen diverser strafbarer Handlungen angezeigt, darunter Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz, gegen die Verordnung über den freien Personenverkehr, gegen das Tabakproduktegesetz, dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie gegen das Lebensmittelgesetz.
Die beteiligten Polizeikorps und Amtsstellen werden auch künftig solche Kontrollen durchführen. Damit sorgen sie dafür, dass Gesetze eingehalten werden und faire Arbeitsbedingungen gelten.
Quelle der Polizeinachricht: Zentralschweizer Polizeikorps


