Velos können digital registriert und identifiziert werden. (Bildquelle: Schweizerische Kriminalprävention SKP)
Die Kantonspolizei Basel-Stadt beteiligt sich an der nationalen Kampagne gegen Velodiebstahl. Mit kostenlosen QR-Vignetten sollen Fahrräder besser registriert und schneller ihren Besitzern zugeordnet werden können.
Um eine breite Wirkung zu erzielen, setzt die Kampagne auf eine Kombination aus analogen und digitalen Kommunikationsmassnahmen. Die Botschaft wird im öffentlichen Raum durch eine Plakatkampagne an 45 Standorten sowie über 60 sogenannte «Working Bicycle»-Werbeboxen verbreitet. Ergänzend dazu sorgen Werbespots in sozialen Medien und in lokalen Kinos für zusätzliche Sichtbarkeit und Reichweite.
Die Velovignette besteht aus einer gut sichtbar am Velorahmen anzubringenden QR-Vignette. Fahrradhalterinnen und -halter registrieren ihr Velo eigenständig über den QR-Code oder über die Website velo-vignette.ch. Die Registrierung ist freiwillig, kostenlos und umfasst keine Versicherungsleistungen.
Für den Alltag bietet die Velovignette mehrere Vorteile. Aufgefundene oder sichergestellte Fahrräder können rascher identifiziert und den rechtmässigen Halterinnen und Haltern zugeordnet werden. Auch wenn die Velovignette einen Diebstahl nicht physisch verhindert, kann die sichtbare Kennzeichnung eine präventive Wirkung entfalten. Mit der Einführung der Velovignette übernimmt die Kantonspolizei Basel-Stadt ein Modell, das sich bereits bei der Polizei Basel-Landschaft bewährt hat und nun auch von der Stadtpolizei Zürich sowie der Kantonspolizei Solothurn eingeführt wird.
Mehr Informationen zur nationalen Kampagne finden Sie auf der folgenden Seite. Dort können Sie den Flyer auch einsehen, herunterladen oder bestellen.
Die kostenlosen Velovignetten sind bei allen Polizeiposten sowie bei der Zweiradsammelstelle erhältlich.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BS


