Kanton Schaffhausen – Aufmerksame Drittperson verhindert Betrug
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Symbolbild (Bildquelle: Polizei )
Im Kanton Schaffhausen ist eine Seniorin beinahe Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Die Täter setzten sie massiv unter Druck, mehrere hunderttausend Franken zu überweisen. Dank einer aufmerksamen Drittperson und der Polizei konnte der Betrug verhindert werden.
Am Mittwochnachmittag (04.03.2026) traute sich eine vermögende Seniorin aus dem Kanton Schaffhausen einer Drittperson an.
Sie teilte dieser mit, dass sie auf telefonische Anweisung eines angeblichen Bankangestellten mehrere hunderttausend Franken auf ein fremdes Bankkonto überweisen müsse, jedoch mit niemandem darüber sprechen dürfe.
Die aufmerksame Drittperson realisierte sofort, dass es sich hierbei um eine Telefonbetrugsmasche handelte und informierte umgehend die Schaffhauser Polizei, die den Telefonbetrug wohl im letzten Moment verhindern konnte.
Die Seniorin war vom Telefonbetrüger und dessen "Geschichte" so eingeschüchtert, dass sie anfänglich auch den uniformierten Einsatzkräften der Schaffhauser Polizei nicht vertraute und erst Verlaufe mehrerer Aufklärungsgespräche die Situation realisierte bzw. durchblickte.
Dieser Betrugsversuch reiht sich ein in eine Serie von Meldungen, welche die Schaffhauser Polizei in den vergangenen Tagen in gleicher Sache erreichten.
Die Schaffhauser Polizei rät
– Lassen Sie sich am Telefon nicht aus der Ruhe bringen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifel einfach auf.
– Geben Sie Fremden keine persönlichen Informationen oder Auskünfte über sich bekannt.
– Holen Sie eine Zweitmeinung ein, bevor Sie handeln. Kontaktieren Sie die angeblich verunfallte oder verhaftete Person direkt oder fragen Sie bei der Polizei oder Ihrer Bank nach. Wählen Sie Telefonnummern immer selbst neu.
– Zahlen, überweisen oder übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Deponieren Sie auch keine Wertsachen zur Abholung.
– Lassen Sie sich nicht von angezeigten Telefonnummern beeindrucken. Diese können gefälscht sein.
– Sprechen Sie in Ihrem Umfeld über Telefonbetrug. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Prävention.
– Gewähren Sie niemandem Zugriff auf Ihren Computer und laden Sie auf telefonische Anweisungen keine Programme herunter.
Quelle der Polizeinachricht: SHPOL


