(Symbolbild) (Bildquelle: EK056 (CC BY-NC-ND 2.0))
Nach dem Startabbruch eines Swiss-Flugs am 26. April 2026 in Delhi liegen neue Informationen zum Zwischenfall und zur Evakuierung vor.
Beim Start des Fluges LX147 in Delhi ist es am 26. April kurz nach 01.00 Uhr (Ortszeit) zu einem Triebwerksproblem gekommen. Die Crew brach den Start ab und entschied sich nach einer Lagebeurteilung vorsorglich für eine Evakuierung des Flugzeugs.
Betroffen war ein Airbus A330 (HB-JHK) mit 228 Passagieren, vier Kleinkindern und 13 Crewmitgliedern an Bord (wir berichteten).
Betreuung der Passagiere
Die betroffenen Fluggäste wurden vor Ort betreut und konnten auf alternative Verbindungen umgebucht werden. Für alle Passagiere wurden individuelle Lösungen für die Weiterreise organisiert.
Verletzte und Crew
Drei Passagiere konnten das Spital bereits wieder verlassen, eine Person befindet sich weiterhin in Behandlung. Die in Zürich stationierten Crewmitglieder sind inzwischen zurückgekehrt, während die in Delhi stationierte Kabinenbesatzung vor Ort geblieben ist. Alle Beteiligten werden weiterhin betreut.
Technische Abklärungen laufen
Das Flugzeug wartet derzeit auf die Freigabe durch die indischen Behörden. Anschliessend wird ein Technikerteam das betroffene Triebwerk untersuchen und entscheiden, ob ein Austausch notwendig ist. Wann die Maschine wieder nach Zürich zurückkehrt, ist noch unklar.
Der Flugbetrieb ist aktuell nicht beeinträchtigt, es wurden keine Flüge gestrichen.
Sicherheit im Fokus
Der Vorfall zeigt die Bedeutung klarer Abläufe: Evakuierungen folgen standardisierten Verfahren, bei denen schnelle und eindeutige Anweisungen entscheidend sind. Wichtig ist dabei auch, dass Handgepäck zurückgelassen wird, um eine zügige Evakuierung zu gewährleisten.
Die Sicherheit von Passagieren und Crew steht jederzeit an erster Stelle.
Quelle der Nachricht: SWISS

