Mindestens eine Abwasserdruckleitung aus dem Tösstal ist beschädigt. (Bildquelle: Stadtpolizei Winterthur)
In Winterthur-Sennhof ist es nach der Beschädigung einer Abwasserdruckleitung zu einem Abwasseraustritt in einer Gewässerschutzzone gekommen. Mehrere Gemeinden werden gebeten, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Das Trinkwasser ist derzeit nicht gefährdet.
Am Freitag, 27. Februar 2026, kurz nach 11.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es im Gebiet Sennhof zu einer Gewässerverschmutzung gekommen sei.
Abklärungen vor Ort ergaben, dass mindestens eine Abwasserdruckleitung aus dem Tösstal beschädigt ist und Abwasser austritt. Das betroffene Gebiet befindet sich in einer Gewässerschutzzone. Das Trinkwasser ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht gefährdet.
Für die notwendigen Abpumparbeiten muss die Linsentalstrasse zwischen der Tösstalstrasse und Kyburg bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung ist signalisiert.
Um die Abwassermengen zu reduzieren, werden die Gemeinden Wila, Turbenthal, Zell, Weisslingen sowie Winterthur-Sennhof gebeten, den Wasserverbrauch bis auf Weiteres einzuschränken.
Die Ursache für den Abwasseraustritt sowie das Ausmass der Umweltbelastung werden derzeit abgeklärt. Die Reparatur- und Abpumparbeiten laufen. Wie lange der Einsatz dauert, ist momentan unklar.
Im Einsatz stehen die Stadtpolizei Winterthur, das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL), Schutz & Intervention Winterthur, das Tiefbauamt Winterthur, Stadtwerk Winterthur, Stadtgrün Winterthur sowie der Statthalter des Bezirks Winterthur.
Quelle der Polizeinachricht: Stapo Winterthur


