Falsche Spendensammler unterwegs (Bildquelle: Kantonspolizei Thurgau)
Die Kantonspolizei Thurgau hat in Steckborn zwei mutmassliche falsche Spendensammler festgenommen. Weitere Bettler wurden in Weinfelden und Frauenfeld kontrolliert und angezeigt.
Kurz nach 9.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale eine Meldung ein, dass in Steckborn vor einem Verkaufsgeschäft an der Seestrasse zwei Bettler unterwegs seien. Eine Patrouille der Regionalpolizei konnte zwei Rumänen festnehmen und inhaftieren.
Die 19- und 16-Jährigen führten unter anderem ein Klemmbrett und gefälschte Spendenformulare mit sich. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft, respektive der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Im Verlauf des Tages gingen Meldungen ein, dass in Weinfelden und Frauenfeld Bettler unterwegs seien. Die Einsatzkräfte kontrollierten um zirka 14.45 Uhr in Weinfelden an der Amriswilerstrasse eine 38-jährige Rumänin, welche zur Verhaftung ausgeschrieben war. Die Frau wurde festgenommen und inhaftiert. Gegen 15.45 Uhr traf eine weitere Patrouille in Weinfelden an der Bahnhofstrasse einen Bettler an.
Der 28-jährige Rumäne wurde kontrolliert und weggewiesen. Gegen 17.15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte in Frauenfeld an der Langfeldstrasse einen 54-jährigen Rumänen und wiesen ihn weg. Die drei Personen werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Falsche Spendensammler und Bettler sind im Kanton Thurgau immer wieder unterwegs. Sie verwenden zum Beispiel angebliche Spendenformulare mit geschützten Logos von Hilfsorganisationen und geben vor, in deren Namen für Bedürftige zu sammeln. Das ist jeweils gelogen, die falschen Bettler nutzen die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer und bereichern sich selbst.
Die Kantonspolizei Thurgau rät, kein Geld an solche dubiosen Personen zu spenden und die Polizei via Notruf 117 zu informieren. Betteln ist gesetzlich verboten, die falschen Bettler können bestraft werden.
Mehr Tipps – auch wie Sie seriöse von unseriösen Spendensammlern unterscheiden können – sind unter www.kapo.tg.ch/bettler zu finden.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo TG


