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Tierquälerei in Dulliken SO - Kaninchen unter schlechte Bedingungen gehalten - viele sind bereits verendet!

Polizei Kanton Solothurn

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Tierquälerei in Dulliken SO - Kaninchen unter schlechte Bedingungen gehalten - viele sind bereits verendet!
(Symbolbild) (Bildquelle: TickerMedia)

Bei der Kontrolle einer Halle in Dulliken fand die Kantonspolizei Solothurn am vergangenen Wochenende unter schlechten Bedingungen gehaltene Kaninchen, von denen einige bereits verendet waren. Zudem befand sich in dem Gebäude eine Hanf-Indooranlage. Eine weitere Anlage hob die Polizei am Wohnsitz des Beschuldigten aus.

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung kontrollierte die Polizei in der Nacht auf Samstag, 1. August 2020, in Dulliken eine Halle, in welche sich mehrere Kaninchen-Stallungen befanden. Dabei musste festgestellt werden, dass die rund 20 Kaninchen durch den Besitzer vernachlässigt wurden; einige Tiere waren bereits verendet. Die Tiere wurden mit Hilfe einer aufgebotenen Tierärztin versorgt und später in einem Tierheim untergebracht.
Bei der weiteren Kontrolle der Halle stiess die Polizei zudem auf eine Hanf-Indooranlage mit mehreren Hundert Marihuana-Pflanzen. Am Wohnort des Mieters der Halle fand sie eine weitere Anlage und diverse Betäubungsmittel. Die Anlagen wurden sichergestellt und der Vernichtung zugeführt.
Der Beschuldigte, ein 53-jähriger Schweizer, wird wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel- und das Tierschutzgesetz angezeigt.

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