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Über 46’000 Einbrüche im Jahr 2025 registriert

07.05.2026 | 08:23

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Das Bild zeigt behandschuhte Hände, die einen Schraubenzieher an einem Fensterrahmen ansetzen, vermutlich bei einem Einbruchsversuch.

(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden)

In der Schweiz nehmen Einbrüche wieder deutlich zu. Laut Statistik wurden 2025 über 46’000 Fälle registriert. Besonders gefährdet sind leerstehende Wohnungen während Ferien oder Arbeitszeiten. Prävention bleibt der wichtigste Schutz.

Die Einbruchszahlen sind in den letzten Jahren in der Schweiz deutlich gestiegen. Gemäss den neuesten Daten der polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2025 über 46’000 Fälle registriert, was rund 128 Einbrüchen pro Tag entspricht. Nach einem Rückgang während der Pandemie ist die Tendenz wieder steigend und bestätigt die Rückkehr auf ein hohes Niveau.
Über die Zahlen hinaus folgen Einbrüche relativ konstanten Mustern. Täter zielen vor allem auf vorübergehend unbewohnte Wohnungen und handeln zu gut identifizierbaren Zeiten, insbesondere am späten Nachmittag oder Abend. Trotz dieser Erkenntnisse wird weniger als jeder fünfte Fall aufgeklärt, was die Bedeutung präventiver Massnahmen unterstreicht.

Wiederkehrende Situationen

Basierend auf den beobachteten Einsätzen treten bestimmte Situationen besonders häufig auf. Längere Abwesenheiten, insbesondere während Ferien oder an Wochenenden, sind ein entscheidender Faktor. Ebenso weisen tagsüber leerstehende Wohnungen aufgrund beruflicher Abwesenheiten ein erhöhtes Risiko auf. Zudem werden leicht zugängliche Objekte, insbesondere im Erdgeschoss oder mit wenig einsehbaren Zugängen, häufiger ins Visier genommen. Diese Situationen sind nicht aussergewöhnlich, sondern entsprechen dem Alltag vieler Haushalte.

Prävention als zentraler Hebel

Vor diesem Hintergrund bleibt Prävention die wirksamste Massnahme. Einfache Lösungen können das Risiko deutlich reduzieren, insbesondere indem Wohnungen weniger vorhersehbar oder weniger zugänglich gemacht werden. Alarmanlagen haben dabei eine anerkannte abschreckende Wirkung: In der grossen Mehrheit der Fälle führt ihr Auslösen zum sofortigen Abbruch des Einbruchsversuchs. Der TCS verfolgt diesen Ansatz mit Lösungen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind – sei es zur dauerhaften Sicherung eines Zuhauses oder nur während Abwesenheiten.
Quelle der Nachricht: TCS

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