Am Mittwoch versuchte sich ein Autolenker auf der Autobahn bei Rubigen einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei verunfallte er. Der Jugendliche wurde angehalten und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Mittwoch, 25. März 2020, kurz vor 13.00 Uhr, fiel
einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der
Autobahn A6, zwischen Bern-Ostring und Muri ein
Auto mit unsicherer Fahrweise auf.
Die Patrouille
beabsichtigte das Fahrzeug bei der Ausfahrt Muri
von der Autobahn zu führen und zu kontrollieren. Der
Lenker des Fahrzeugs folgte dem Polizeiauto
zunächst, schwenkte dann aber von der Ausfahrt
zurück auf die Autobahn und flüchtete mit überhöhter
Geschwindigkeit in allgemeine Richtung Thun. Die
Patrouille nahm mit eingeschalteten
Warnvorrichtungen die Nachfahrt auf.
In Rubigen
verliess der Lenker die Autobahn und fuhr dort an
einer stehenden Fahrzeugkolonne vorbei, wobei er
mit seinem Auto ein Fahrzeug aus der Kolonne
streifte.
Eine weitere Patrouille der Kantonspolizei Bern,
welche sich zu diesem Zeitpunkt beim Kreisel an der
Belpstrasse befand, versuchte, das nun in Richtung
Rubigen fahrende Auto zu stoppen. Beim Versuch,
das Polizeiauto zu umfahren, kam es zur
Streifkollision, worauf das flüchtende Auto erst mit
einem Kandelaber und dann einem parkierten Auto
kollidierte und zum Stillstand kam.
Der minderjährige Lenker und seine Beifahrerin
konnten angehalten werden. Die Beifahrerin wurde
durch eine Ambulanz zur Kontrolle in ein Spital
gebracht. Der jugendliche Lenker wird sich vor der
Justiz verantworten müssen.


