Die Polizei hat auf BAB 6 einen Viehtransporter angehalten, in dem katastrophale Zustände herrschten.
527 Tiere unterschiedlichster Grössen und Gewichtsklassen, waren in den Buchten wahllos zusammengefercht. Aus den Tränken kam nur noch Luft und kein Wasser mehr. Einige Tiere hatten schon begonnen sich gegenseitig anzufressen. Dieses Bild bot sich den Polizisten bei der Kontrolle eines Viehtransporters.
Laut Aussagen der Polizei sagte der Fahrer des Viehtransporters, als er auf die Zustände angesprochen wurde, die Tiere würden doch eh geschlachtet. desweiteren sagte er, er könne sich um die Tiere im oberen Bereich nicht kümmern, da er keine Leiter dabei hätte um sie zu erreichen.
Das Verkehrskomissariat Walldorf, sowie das Veterinäramt des Rhein-Neckar-Kreises, ermitteln wegen Verstössen gegen die Tierschutztransportverordnung und des Tierschutzgesetzes. Trotzdem wurde dem Fahrer die Weiterfahrt nach Rücksprache mit einem Amtstierartz gestattet, da der Zielort in der Nähe lag. Der Viehtransporter kam aus den Niederlanden.

