Ein Automobilist verursachte in der Nacht auf Mittwoch einen Verkehrsunfall und liess das beschädigte Fahrzeug stehen. Der 27-jährige Lenker konnte später ermittelt werden. Er stand unter Alkoholeinfluss.
In der Nacht auf Mittwoch, 22. April 2020, kurz nach 02.00
Uhr rückten nach Meldungseingang auf der Kantonalen
Notrufzentrale Patrouillen der Stadtpolizei Aarau und der
Kantonspolizei an einen Selbstunfall nach Aarau aus.
Als die Polizei an der Unfallstelle nach dem
Sauerländertunnel in Richtung Mühlemattstrasse
eingetroffen war, stiessen sie auf einen beschädigten Opel.
Personen waren keine vor Ort anzutreffen.
Der Abschleppdienst wurde zur Bergung des Unfallautos
aufgeboten. Zudem erfolgten erste polizeiliche
Ermittlungen.
Nach mehr als einer Stunde meldete sich der Unfallfahrer
telefonisch bei der Polizei und gab an, für den Selbstunfall
verantwortlich zu sein. Er konnte kurze Zeit später in Aarau
angehalten werden.
Blutentnahme angeordnet, Führerausweis auf Probe
abgenommen
Der durch die Kantonspolizei durchgeführte Atemlufttest
ergab einen Wert von über 0,7 mg/l. Die
Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe im
Spital an. Der Unfallfahrer, ein 27-jähriger Iraner aus dem
Bezirk Zofingen musste ins Spital eingewiesen werden.
Derzeit ist unklar, ob er sich infolge des Unfalls verletzte.
Der Sachschaden beträgt zirka 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei Aargau nahm dem Automobilisten den
Führerausweis auf Probe vorläufig zu Handen der
Entzugsbehörde ab.


