Gestern am frühen Abend kam es in Aarburg und Niederlenz je zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger. Beide wurden verletzt.
Dass Dunkelheit und schlechte Sicht das Risiko für
Fussgängerunfälle erhöhen, zeigen zwei Kollisionen, die
sich am frühen Mittwochabend, 9. Januar 2018, ereigneten.
In Aarburg wollte ein 13-Jähriger um 17.30 Uhr beim
Zentralplatz die Strasse überqueren. Auf dem
Fussgängerstreifen streifte ihn der Aussenspiegel eines
vorbeifahrenden Lieferwagens. Dadurch stürzte der
Fussgänger zu Boden. Der 24-jährige Fahrer brachte diesen
gleich selber ins Spital Olten. Dort zeigte sich, dass der
Knabe Frakturen an der Hand erlitten hatte.
Kurz nach 18 Uhr kam es dann auf der Hauptstrasse in
Niederlenz zu einem gleichartigen Unfall. Dabei stiess ein
Auto mit einem 30-jährigen Mann zusammen, der sich auf
dem Fussgängerstreifen befand. Dieser schlug mit dem Kopf
auf der Frontscheibe des Autos auf und wurde
weggeschleudert. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.
Nach vorliegenden Angaben kam er trotz des recht heftigen
Aufpralls mit Schürfungen und Prellungen davon. Die
Kantonspolizei Aargau nahm der 79-jährigen Automobilistin
den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes
ab.
Auch Fussgänger in der Pflicht
Zum Zeitpunkt der Unfälle schneite es im ganzen Kanton
stark. Dies führte zu schneebedeckten Strassen und
schränkte die Sicht zusätzlich ein. Solche schwierige
Verhältnisse fordern den Fahrzeuglenkern maximale
Aufmerksamkeit und eine vorsichtige Fahrweise ab. Doch
auch Fussgänger sind verpflichtet, aufzupassen und dafür
zu sorgen, dass Automobilisten sie rechtzeitig erkennen
können.
Nach vorliegenden Erkenntnissen hatte der in
Aarburg verunfallte Knabe die Kapuze seiner dunklen
Kleidung über den Kopf geschlagen und Kopfhörer
getragen. Obwohl die genauen Umstände noch geklärt
werden müssen, sind dies allgemein sicher keine optimalen
Voraussetzungen, um als Fussgänger unfallfrei durch den
Winter zu kommen.


