Aargau - 6 Personen mussten den Führerschein an Ort und Stelle abgeben
Kantonspolizei Aargau
Die Kantonspolizei Aargau führte gestern den ganzen Tag mehrere Geschwindigkeitskontrollen durch. Sechs Lenker waren so schnell, dass sie den Führerausweis auf der Stelle abgeben mussten.
Mehrere Ausserortsstrecken kontrolliert
Die erste Kontrolle fand am Mittwochmorgen, 22. April 2020,
auf der Furttalstrasse zwischen Würenlos und Otelfingen
statt. Dabei setzte die Kantonspolizei Aargau ihr
Lasermessgerät ein. Auf dieser Ausserortsstrecke gilt die
übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Kurz nach 7.30
Uhr erfasste die Kantonspolizei einen Automobilisten mit
130 km/h. Sie stoppte und verzeigte ihn sogleich.
Anschliessend nahm sie ihm den Führerausweis auf der
Stelle ab. Einstweilen weiterfahren durften zwei Autofahrer,
die mit 114 und 119 km/h gemessen worden waren. Auch
ihnen droht der spätere Führerausweisentzug durch das
Strassenverkehrsamt.
Ebenfalls am Mittwochmorgen führte die Kantonspolizei
Aargau auf der Suhrentalstrasse zwischen Aarau und
Unterentfelden eine weitere Geschwindigkeitskontrolle
durch. Auf dieser Ausserortsstrecke erfasste das hier
eingesetzte Radargerät einen Automobilisten mit 141 km/h.
Da bei dieser Messmethode keine Anhalteposten bestehen,
ging eine Patrouille beim ermittelten Lenker vorbei. Er wurde
verzeigt und musste seinen Führerausweis ebenfalls sofort
abgeben.
Wiederum mit dem Lasermessgerät folgten dann am
Nachmittag Kontrollen auf Ausserortsstrecken in Lupfig und
Birmenstorf. Dabei wurde eine Autofahrerin mit 120 km/h
gemessen, was die sofortige Führerausweisabnahme zur
Folge hatte. Mit 118 km/h ebenfalls viel zu schnell gefahren
war ein Automobilist, der nach der Verzeigung aber
weiterfahren durfte. Ihm droht ebenfalls der
Führerausweisentzug.
Innerorts mit 106 km/h gemessen
Am späten Abend führte die Kantonspolizei schliesslich auf
der Industriestrasse in Würenlingen nochmals eine
Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät durch.
Auf dieser Innerortsstrecke gelten 50 km/h als
Höchstgeschwindigkeit.
Gegen 22.30 Uhr erfasste der Polizist am Messgerät einen
Motorradfahrer mit 106 km/h. Mit der strafbaren
Geschwindigkeitsüberschreitung von 52 km/h erfüllte er den
sogenannten Rasertatbestand. Die Kantonspolizei schaltete
daher sogleich die Staatsanwaltschaft ein, welche ein
Verfahren eröffnete und das Motorrad beschlagnahmte. Die
Kantonspolizei nahm dem 26-jährigen Schweizer den
Führerausweis ab.
Den Führerausweis ebenfalls auf der Stelle abgeben musste
ein 20-jähriger Schweizer, der am Steuer seines Autos mit
92 km/h gemessen worden war. Und schliesslich nahm die
Kantonspolizei einer 19-jährigen Frau den Lernfahrausweis
ab, nachdem sie mit 78 km/h erfasst worden war.
Mit dieser Geschwindigkeitskontrolle reagierte die
Kantonspolizei auf wiederholte Meldungen über nächtlichen
Motorenlärm und illegale Rennen in diesem Gebiet.


