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Aargau

Aargau - Grossaktion der Polizei gegen Einbrecher

Acht Personen wurden im Kanton Aargau festgenommen. (Symbolbild)
Acht Personen wurden im Kanton Aargau festgenommen. (Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)

Zusammen mit ihren Partnerorganisationen führte die Kantonspolizei gestern Abend eine kantonsweite Fahndungsaktion gegen Einbrecher durch. Die Polizei nahm acht Männer fest, darunter drei mutmassliche Kriminaltouristen. Zudem gingen ihr ein Dutzend Personen ins Netz, die im Fahndungsregister ausgeschrieben waren.

Gemeinsam gegen Einbrecher im Einsatz

Die Hochsaison der Dämmerungseinbrecher hat begonnen und lässt die Einbruchszahlen im Wohnbereich spürbar ansteigen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, führte die Kantonspolizei Aargau am Freitagabend, 12. November 2021, eine kantonsweite Fahndungs- und Präventionsaktion durch. Unterstützt wurde die Kantonspolizei dabei durch die Aargauer Regionalpolizeien, die eidgenössische Zollverwaltung, angrenzende Polizeikorps, die Transportpolizei der SBB sowie im Rückwärtigen durch das Bundesamt für Polizei (fedpol).

Die Aktion begann in den späten Nachmittagsstunden und dauerte bis weit in die Nacht hinein. Die Polizei führte an Autobahnanschlüssen und entlang von Hauptachsen Verkehrskontrollen durch. Dazu führte sie an Bahnhöfen, in einschlägig bekannten Lokalen und anderen sogenannten Hotspots Personenkontrollen durch. Ergänzend waren auch zivile Fahnder im Einsatz. Um Einbrecher abzuschrecken, zeigte die Polizei auch in Wohnquartieren Präsenz.

Acht Personen festgenommen

In Bremgarten stoppte die Kantonspolizei um 20.45 Uhr ein mit zwei Männern besetztes Auto. Wie sich zeigte, war der 48-jährige Schweizer am Steuer zur Verhaftung ausgeschrieben. Der 52-jährige Serbe auf dem Beifahrersitz war mit Einreisesperre belegt. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug. Die beiden Männer ohne festen Wohnsitz in der Schweiz wurden unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen. In Wohlen verhaftete die Kantonspolizei einen 43-jährigen Albaner ohne Wohnsitz in der Schweiz. Mit Einreisesperre belegt und wegen Einbruchdiebstahls zur Verhaftung ausgeschrieben führte dieser einen mutmasslich gefälschten Reisepass mit. Zudem stellten die Polizisten in seiner Unterkunft Kokain sicher.

In Hunzenschwil stiess die Polizei im Kofferraum eines Wagens auf über hundert Marihuana-Setzlinge. Die beiden Autoinsassen wurden wegen Verdachts des Drogenhandels für weitere Ermittlungen festgenommen.

Wegen offener Ausschreibungen oder Widerhandlung gegen das Ausländergesetz verhaftete die Polizei drei weitere Personen.

Im Fahndungsregister ausgeschrieben

Insgesamt führten die Einsatzkräfte über 1'100 Personenfahndungen durch. Neben den zuvor genannten Ausschreibungen gingen der Polizei dadurch auch ein Dutzend Personen ins Netz, die wegen offener Bussen oder unklarer Aufenthaltsverhältnisse ausgeschrieben waren. Alkoholisiert oder unter Drogen am Steuer Die Verkehrskontrollen brachten neben den kriminalpolizeilich relevanten Aspekten auch verschiedene Verkehrsdelikte ans Licht. So zog die Polizei ein Dutzend Lenker aus dem Verkehr, die angetrunken waren oder unter Drogeneinfluss standen. Dazu kamen Verzeigungen wegen anderer Tatbestände sowie etliche Ordnungsbussen.

Bilanz positiv

Angesichts der zahlreichen Aufgriffe zieht die Kantonspolizei Aargau eine positive Bilanz der personalintensiven Aktion. Entgegen anderer Tage der letzten Zeit verzeichnete die Polizei gestern einen einzigen Einbruchsversuch. Mit verschiedenen Massnahmen behält die Kantonspolizei Aargau das Einbruchsgeschehen bis im Frühling im Fokus.

Quelle: Kapo AG