Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Automundo Automundo.Ch
Canton Icon

Aesch/Reinach BL - Junger Mann lockt Kinder mit Süssigkeiten

B.G.

Nächster ❯

In Aesch BL und in Reinach BL machen sich Eltern von Schulkindern zurzeit grosse Sorgen. Ein junger Mann soll mehrere Kinder angesprochen und ihnen Süssigkeiten angeboten haben. Aufgrund dieser Vorfälle gibt die Polizei Tipps, wie Eltern ihre Sprösslinge schützen können.

Besorgte Eltern warnen derzeit auf Facebook vor einem unbekannten Mann, der Kinder auf dem Schulweg anspricht und mit Süssigkeiten lockt. Der Post einer Mutter aus Aesch hat sich mittlerweile auf dem sozialen Netzwerk weit verbreitet.
Es ist aber nicht der einzige Vorfall in der Region. Am Dienstag ging in Reinach offenbar ein junger Mann mit den gleichen Signalementen auf ein 7-jähriges Mädchen zu und versuchte es anzusprechen, wie eine Leserin aus der Gemeinde gegenüber "20 Minuten" berichtet. Sie fürchtet sich um ihr Kind. "Ich traue mich nicht mehr, meinen Sohn allein draussen zu lassen", wird die Reinacherin auf "20 Minuten" zitiert.
Die Eltern des betroffenen Mädchens haben bei der Baselbieter Polizei Anzeige erstattet. Diese bestätigt die Vorfälle. Laut Roland Walter, Sprecher der Polizei Basel-Landschaft, seien seit Anfang Jahr bereits vier Meldungen über Unbekannte, die Kinder ansprechen, eingegangen. Die Vorfälle ereigneten sich in Frenkendorf, Aesch und zweimal in Reinach.
Warnung vor Panikmache
Kinder durch Panik machen abschrecken, sei aber nicht der richtige Weg. Vielmehr soll man die Kinder behutsam auf das Thema sensibilisieren. Dazu gibt die Polizei Tipps, wie Eltern ihre Sprösslinge vor fremden Leuten schützen können. 
Es ist wichtig, mit den Kindern den Schulweg abzulaufen, um auf Gefahrenstellen und Sicherheitsinseln aufmerksam zu machen, erklärt Walter. "Kinder sollten in Gruppen unterwegs sein und müssen lernen, nein zu sagen", betont er gegenüber dem Nachrichtenportal. Ausserdem sei es in solchen Situationen wichtig, nicht zu nahe zu fremden Menschen oder Fahrzeugen zu gehen. Diese Kompetenz vermittelt das Gefühl von Sicherheit. 
Situation eskaliert selten
Weiter gibt der Polizeisprecher zu verstehen, dass Eskalationen selten vorkommen. In den meisten Fällen, in denen sich fremde Personen an Kinder wenden, ist keine böswillige Absicht im Spiel. Gravierende Situationen wie 2015 in Bretzwil seien gemäss Walter äusserst selten. Damals wollte ein 75-Jähriger ein acht Jahre altes Mädchen in sein Auto zerren. 
"Die Täter werden in der Regel schnell gefasst und verurteilt", so Walter. Schnelles Handeln und sofort die Polizei kontaktieren ist enorm wichtig. Deshalb sollten Kinder wissen, wie sie sich verhalten müssen. Auch dass der Nachwuchs der richtige Umgang mit Notfallnummern lernt, sei gut. All diese Ratschläge sollen helfen, damit Eltern ihre Schützlinge mit gutem Gewissen gehen lassen können.

Kategorien:

Basel-Landschaft

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner