(Symbolbild) (Bildquelle: Kapo BS)
Mit einer koordinierten Schwerpunktaktion geht die Kantonspolizei Basel-Stadt seit Mittwoch, 27. Mai 2026, verstärkt gegen den Drogenhandel im Kleinbasel vor.
Im Kleinbasel, insbesondere im Gebiet zwischen Claraplatz und der Dreirosenanlage, gibt es wiederkehrende Probleme im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Die Kantonspolizei Basel-Stadt macht wiederholt entsprechende Feststellungen und wird von Interessensgruppen aus den Quartieren darauf aufmerksam gemacht.
Besonders auffällig sind organisierte Gruppen, die als sogenannte «Kügelidealer» an einschlägigen Orten gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen. In den Handel sind vorwiegend Männer nigerianischer Herkunft involviert. Die meisten von ihnen verfügen über Aufenthaltsdokumente aus EU-Staaten und halten sich vorübergehend in der Schweiz auf. Mit ihrem oftmals aufdringlichen und teils aggressiven Verkaufsverhalten beeinträchtigen sie das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Passantinnen und Passanten erheblich.
Um die Situation zu entschärfen, führt die Kantonspolizei Basel-Stadt gemeinsam mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt und dem Migrationsamt erneut eine gezielte Schwerpunktaktion durch. Mittels einer hohen Kontrolldichte im betroffenen Gebiet sollen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Ausländer- und Integrationsgesetz gezielt geahndet und verfolgt werden.
Die letzte gleichgelagerte Schwerpunktaktion führte zu einer spürbaren Entlastung.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt wird zu gegebener Zeit über den weiteren Verlauf der Aktion informieren.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BS


