Bei einem Junggesellinnen-Abschied im österreichischen Allhartsberg ereignete sich am Wochenende ein schlimmer Traktorunfall. Dabei kam die angehende Braut ums Leben. 13 Frauen wurden teils schwer verletzt.
Ein Polterabend endete in Österreich in einer Tragödie. Am Samstagabend, gegen 17.50 Uhr ist in Allhartsberg ein Traktoranhänger mit 14 Personen umgekippt. Gemäss der Polizei wurden sechs Frauen schwer verletzt, sieben weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Unter den Verletzten sind auch zwei Schwangere, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtet.
Die 26-jährige Braut überlebte das Unglück nicht. Sie erlag am Montagabend im Spital in Linz ihren schweren Kopf- und Brustkorbverletzungen.
Vorschriften nicht eingehalten
Gegen den Traktorfahrer laufen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung. Wie Polizeisprecher Johann Baumschlager gegenüber den "Salzburger Nachrichten" sagt, sei bei diesem Unfall ziemlich alles schief gegangen. Eigentlich dürfen maximal acht Personen auf einem zweiachsigen Anhänger mitfahren, sofern die Fahrt für forstwirtschaftliche Arbeiten dient. Für Ausnahmen wie die Polterfeier brauche es eine Sonderbewilligung der Landesregierung, welche in diesem Fall fehlte. Zudem sei das Fahrzeug einachsig gewesen.
Besonders tragisch: Der 25-jährige Lenker war der Bruder der verstorbenen Braut. Er steht unter Schock und wird von einem Krisen-Interventionsteam betreut. Wie es zu diesem schrecklichen Unfall kam, ist noch unklar.
