Anhängerzug verunfallt – Rinder gerieten auf Fahrbahn pkb. Am Freitagabend ist auf der Autobahn A6 bei Grossaffoltern ein Anhängerzug verunfallt. Zwei Rinder, welche in der Folge auf die Fahrbahn gelangten, konnten kurze Zeit später eingefangen werden. Personen wurden nicht verletzt.
Am Freitag, um 1800 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Bern mehrere Meldungen ein, wonach sich auf der Autobahn A6 bei Grossaffoltern Kühe nach einem Unfall auf der Strasse befinden würden. Aktuellen Erkenntnissen zufolge war die 34-jährige Lenkerin des Tiertransports von Lyss in Richtung Lätti unterwegs gewesen, als der Anhängerzug aus noch zu klärenden Gründen ins Schwanken geriet. Daraufhin kam er von der Normalspur ab, querte den Überholstreifen und kollidierte seitlich mit der Mittelleitplanke. In der Folge drehte sich der Anhängerzug gegen den Uhrzeigersinn, wobei der Anhänger kippte und das Zugfahrzeug in die entgegengesetzte Richtung zum Stillstand kam. Die Lenkerin blieb unverletzt.
Den beiden Rindern gelang es infolge des Unfalls, den total beschädigten Anhänger zu verlassen. Während eines der beiden Tiere noch auf der Autobahn durch einen Polizisten, welcher zufällig vorbeigefahren war, beruhigt und festgebunden werden konnte, flüchtete das zweite Rind über den Wildzaun ins angrenzende Gelände. Dort konnte es schliesslich später durch weitere Privatpersonen eingefangen werden. Der entsprechende Autobahnabschnitt in Fahrtrichtung Bern musste zeitweise komplett gesperrt werden. Auf Grund der Situation wurde zudem entschieden, eine Tierärztin beizuziehen. Gemäss ersten Erkenntnissen kann aber davon ausgegangen werden, dass die Tiere nicht schwer verletzt wurden. Der weitere Transport der Tiere wurde schliesslich privat organisiert.
Die Kantonspolizei Bern stand mit mehreren Patrouillen im Einsatz. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden Ermittlungen eingeleitet. Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
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Den beiden Rindern gelang es infolge des Unfalls, den total beschädigten Anhänger zu verlassen. Während eines der beiden Tiere noch auf der Autobahn durch einen Polizisten, welcher zufällig vorbeigefahren war, beruhigt und festgebunden werden konnte, flüchtete das zweite Rind über den Wildzaun ins angrenzende Gelände. Dort konnte es schliesslich später durch weitere Privatpersonen eingefangen werden. Der entsprechende Autobahnabschnitt in Fahrtrichtung Bern musste zeitweise komplett gesperrt werden. Auf Grund der Situation wurde zudem entschieden, eine Tierärztin beizuziehen. Gemäss ersten Erkenntnissen kann aber davon ausgegangen werden, dass die Tiere nicht schwer verletzt wurden. Der weitere Transport der Tiere wurde schliesslich privat organisiert.
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