Appenzell AI - Juli und Dienstag führen im Unfall-Ranking
Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
Im Jahre 2016 wurden 13 Verkehrsunfälle weniger als ein Jahr zuvor registriert.
Im vergangenen Jahr erfolgten 130 Sachverhaltsaufnahmen durch die Kantonspolizei bei Unfällen auf der Strasse. Ein Jahr zuvor waren es 143. Ein Motorradlenker starb bei einem Selbstunfall. (2015 ebenfalls ein tödlicher Unfall).
Verkehrsunfälle mit Verletzten ereigneten sich 27 (Vorjahr 29). Dabei wurden gesamthaft 32 Personen verletzt (Vorjahr 36), davon acht unter 16 Jahren (Jugendliche/Kinder).
Weniger Kollisionen mit Wildtieren
Es wurden 34 Selbst-/ Schleuderunfälle verursacht (Vorjahr 50). Die Kollisionen mit Wildtieren nahmen von 44 im Vorjahr um neun auf 35 ab. Zugenommen von 23 auf 26 haben die Tatbestandsaufnahmen bei Nichtgenügen der Meldepflicht (Parkschaden).
Ausserorts ereigneten sich 75 Unfälle (Vorjahr 82); innerorts waren es 55, sieben weniger als im 2015.
Am meisten Sachverhaltsaufnahmen erfolgten mit 35 bei Tierunfällen, gefolgt von den Schleuder- / Selbstunfällen (34) und Parkier-Unfällen / Nichtgenügen der Meldepflicht mit 26 Ereignissen.
Hauptsächliche Unfallursachen waren momentane Unaufmerksamkeit (16) gefolgt von Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse (11).
Über 600'000 Franken Sachschaden entstanden
Der unfallträchtigste Monat war der Juli (19), gefolgt von den Monaten August mit 15 und November mit 13 Unfällen. Der Unfall intensivste Wochentag war der Dienstag (22) gefolgt vom Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag mit je 19 Ereignissen.
Zwischen 11.00 bis 12.00 und 17.00 bis 18.00 Uhr (Mittags-/Feierabendverkehr) passierten je 10 Unfälle. Eine Massierung der Unfälle ist auch in den Zeiten von 06.00 bis 07.00, 10.00 bis 11.00 und 21.00 bis 22.00 Uhr, feststellbar.
Bei den 130 registrierten Verkehrsunfällen entstand ein gesamter, geschätzter Sachschaden von rund 604'000 Franken.
Verkehrsinstruktion
Gesamthaft wurden 201 Verkehrsinstruktionen und sechs Verkehrs Nacherziehungs-Nachmittage für die Schüler während der schulfreien Zeit erteilt.
Fundbüro
2016 wurden beim Fundbüro 193 Gegenstände abgegeben. Davon konnten 121 vermittelt werden.
Rettungs- / Bergrettungseinsätze
Zusammen mit den Rettungssanitätern des Spitals Appenzell und einem Fahrer der Kantonspolizei Appenzell I.Rh. wurde mit dem Rettungsfahrzeug an 369 Einsätze (Vorjahr 447) ausgerückt.
Im Gelände des Alpsteins wurden vorwiegend in Zusammenarbeit mit der Alpinen Rettung Appenzell (ARS) 8 Einsätze mit dem Bergrettungsfahrzeug geleistet (Vorjahr 10). Weiter meldete die REGA 25 Einsätze im Alpstein (Vorjahr 30).
Bei Berg- / Freizeitunfällen starben vier Personen. Zwei davon wurden nach Suchaktionen tot aufgefunden.
Artikelfoto: Kapo Appenzell Innerrhoden

