Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock / Paolese)
Im Jahr 2025 registrierte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden 379 Verkehrsunfälle und damit deutlich weniger als im Vorjahr. Zwei Personen kamen ums Leben. Hauptursachen bleiben Geschwindigkeit, Unaufmerksamkeit und Fahrunfähigkeit.
Deutlicher Rückgang der Verkehrsunfälle
Nach einem Höchststand im Jahr 2024 ist die Zahl der Verkehrsunfälle wieder klar gesunken. Im Zehnjahresvergleich bewegt sich das Unfallniveau 2025 im unteren Bereich und bestätigt damit insgesamt eine längerfristig stabile Entwicklung mit Schwankungen.
Leicht weniger Verletzte – zwei Todesopfer
Die Zahl der verletzten Personen ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls leicht zurückgegangen: Insgesamt wurden 135 Personen verletzt (2024: 145). Während die Zahl der Leichtverletzten von 116 auf 105 sank, stieg jene der Schwerverletzten von 29 auf 30 an.
Wie im Jahr 2024 kamen im Statistikjahr 2025 zwei Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
Häufigste Unfallursachen
Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle (exklusive Wildunfälle) bleiben unverändert. Am häufigsten führten folgende Faktoren zu Unfällen:
- Nicht angepasste Geschwindigkeit
- Fehlverhalten bei Fahrbewegungen
- Zustand der lenkenden Person
- Missachtung des Vortritts
- Unaufmerksamkeit und Ablenkung
Insgesamt 60 Unfälle standen im Zusammenhang mit nicht angepasster Geschwindigkeit, davon 24 mit Personenschäden.
Alkohol und Fahrunfähigkeit
Bei 42 Verkehrsunfällen waren die Fahrzeuglenkenden fahrunfähig. In 57 Prozent dieser Fälle spielte Alkohol eine Rolle.
Weitere Auffälligkeiten
Die Zahl der Motorradunfälle war stark rückläufig. Die Polizei registrierte 38 Motorradunfälle, (2024: 59) wobei sich bei rund zwei Dritteln (63 %) der Unfälle Personen verletzten.
Die Anzahl der Wildunfälle ist rückläufig: 2025 wurden 70 entsprechende Ereignisse registriert (2024: 84). Am häufigsten betroffen waren Rehe.
Polizei setzt auf Prävention
Trotz der positiven Entwicklung bleibt die Verkehrssicherheit ein zentrales Anliegen. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wird weiterhin ihre Präventionsarbeit und Kontrollen gezielt auf die Hauptunfallursachen ausrichten.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AR


