Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ausserhalb von Aristau waren vier Fahrer so schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis abnahm.
Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei Aargau am
Mittwochmorgen, 21. August 2019, auf der Zürcherstrasse
zwischen dem Ortsteil Birri und Ottenbach eine
Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Hauptstrasse
gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Kurz nach 9.30 Uhr erfasste das Messgerät ein Auto mit 129
km/h. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich
daraus eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von
43 km/h. Da die Kantonspolizei bei diesem Messverfahren
ohne Anhalteposten arbeitete, verbreitete der Polizist am
Radargerät das Resultat über Funk.
Die weiteren
Abklärungen führten zu dem im Kanton Zürich wohnhaften
Lenker. Es handelte sich um einen 85-jährigen Schweizer,
der an Krücken ging. Die Zürcher Polizei holte ihn am
Wohnort ab und übergab ihn der Kantonspolizei Aargau.
Diese eröffnete ihm die Anzeige und nahm ihm den
Führerausweis ab.
Gleich erging es einer 22-jährigen Automobilistin und einem
36-jährigen Lieferwagenfahrer, welche je mit 125 km/h
gemessen worden waren.
Und ebenfalls nicht mehr
weiterfahren durfte der 60-jährige Fahrer eines
Geschäftswagens, der mit 122 km/h die
Höchstgeschwindigkeit auch in grober Weise überschritt.


