In Sumatra haben Palmöl-Bauern auf ein Orang-Utan Weibchen und ihr Junges geschossen und sie wurde schwer verletzt, ihr Junges starb.
Gebrochene Knochen, tiefe Schnitt- und Schusswunden. So wurde Hope ein Orang-Utan Weibchen erst kürzlich auf der Insel Sumatra zugerichtet. Das Weibchen wurde erst Mutter, ihr Junges wurde knapp neben ihr gefunden, doch kam jene Hilfe für dieses zu spät, es war bereits verdurstet. Das Tier wurde von Tierärzten des Orang-Utan-Informationszentrum sofort behandelt.
In einer Tierklinik wurde sofort mit der Behandlung des Tieres begonnen. Die Ärzte stellten bei der Untersuchung fest, dass Hope mit etlichen Schlagwunden und Schussverletzungen übersät war. Röntgenaufnahmen zeigten, dass das Tier 74 Schusswunden aufwies, welche von Kaliber 12 Munition verursacht wurde.
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Die Verletzungen die Hope erlitt, verminderten ihr Sehvermögen so stark, dass sie dadurch ihr Junges nicht mehr finden konnte, um es zu stillen. Laut den Ärzten die die Behandlung für Hope sehr schwer und lange Zeit andauern. Durch den Verlust ihres Jungen, während der Stillzeit, können sie nicht abschätzen ob Hope auch psychisch komplett wieder geheilt werden kann.
Dieser Vorfall, welcher die Orang-Utan-Weibchen so getroffen hat, ist nur einer von Hunderten von Fällen, die jedes Jahr diese Tiere bedrohen. Um Platz für Palmöl-Plantagen zu schaffen, werden grosse Gebiete in Sumatras und Indonesiens Wälder zerstört. Diese sind die Lebensräume für Orang-Utans, aber auch von vielen anderen Tierarten, wie den Pygmäen-Elefanten und dem Sumatra-Nashorn.

