Zwei Schlepper wollten 16 Syrer von Italien nach Dänemark einschleusen. Bei einer Grenzkontrolle am Autobahnübergang Basel/Weil am Rhein (D) gingen sie der deutschen Polizei ins Netz.
Am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr versuchten zwei Vans mit italienischen Kennzeichen von Basel nach Deutschland zu gelangen. Am Autobahnübergang Weil am Rhein wurden sie allerdings von der deutschen Bundespolizei einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten fest,dass die beiden Fahrer - ägyptische Staatsangehörige im Alter von 32 und 50 Jahren - insgesamt 16 syrische Flüchtlinge in ihren Fahrzeugen transportierten.
Bei den Syrern handelt es sich um einen Familienverbund von sechs Männern, vier Frauen und sechs Kindern. Das teilte die deutsche Polizei am Freitag mit. Den Angaben zufolge war ihr Ziel Dänemark, wo bereits Verwandte leben würden. Bei ihrer Flucht über Libyen und das Mittelmeer sind sie Syrer nach Italien geflohen. In Mailand wurde ihnen schliesslich der Kontakt zu den Schleppern vermittelt.
Für die deutsche Bundespolizei ist klar, dass es sich um eine "organisierte Schleusung" handelt. Die beiden Schlepper befinden sich in Untersuchungshaft. Sobald die polizeilichen Massnahmen abgschlossen sind, werden die 16 Flüchtlinge, die ohne gültige Einreisedokumente unterwegs waren, zur Asylantragstellung in eine Aufnahmeeinrichtung gebracht.
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