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Basel-Stadt – Deutlich mehr Sanitätseinsätze wegen Rekordhitze

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Holzthermometer zeigt eine Temperatur von über 30 Grad an; der Hintergrund ist unscharf beige.
(Symbolbild) (Bildquelle: geralt (CC0))

Die hohen Temperaturen am vergangenen Wochenende haben zu einer spürbaren Mehrbelastung der Sanität der Rettung Basel-Stadt geführt. Zwischen Freitag und Sonntag rückte die Sanität zu knapp 300 Einsätzen aus, viele davon mutmasslich im Zusammenhang mit der grossen Hitze.

Das vergangene Wochenende war von aussergewöhnlich hohen Temperaturen geprägt. Bei Höchstwerten von bis zu 39 Grad Celsius registrierte die Sanität der Rettung Basel-Stadt eine deutliche Zunahme von Einsätzen.
Der einsatzreichste Tag war der Samstag mit 114 Einsätzen, gefolgt vom Freitag mit 99 Einsätzen und dem Sonntag mit 72 Einsätzen (Stand um 16.30 Uhr). Die Zahl der Einsätze lag damit an allen drei Tagen mehr als die Hälfte über dem normalen Tagesdurchschnitt.
Um die überdurchschnittlich hohe Last an Einsätzen bewältigen zu können, plante die Sanität an allen Tagen drei zusätzliche Teams am Tag und zwei zusätzliche Teams in der Nacht ein.
Aufgrund des ausserordentlich hohen Einsatzaufkommens am Samstag- und Sonntagmittag reichten jedoch auch diese zusätzlichen Einsatzmittel nicht mehr aus. Am Samstag mussten deshalb nochmals drei und am Sonntag fünf weitere Teams aus der Freizeit aufgeboten werden.
Diese unterstützten die bereits im Einsatz stehenden Einsatzkräfte und ermöglichten ihnen, die dringend benötigten Pausen einzulegen. Ebenso hat die Sanitätsnotrufzentrale beider Basel mit zusätzlichem Personal die drei Tage verstärkt und via zusätzlichem Aufgebot weitere Mitarbeitende in den Einsatz gebracht.
Das hohe Einsatzaufkommen steht sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit den anhaltend hohen Temperaturen, dem Jodlerfest sowie weiteren Veranstaltungen. Die Einsätze betrafen vor allem kreislaufbedingte Beschwerden wie Kollaps, Hitzeerschöpfung und Herzprobleme sowie Sturzereignisse.

Hinweise

Die Sanität Basel-Stadt ruft die Bevölkerung dazu auf, bei hohen Temperaturen besonders vorsichtig zu sein. Wichtig sind ausreichendes Trinken, das Meiden körperlicher Anstrengung während der heissesten Tageszeit, regelmässige Pausen im Schatten oder in kühlen Räumen sowie besondere Aufmerksamkeit gegenüber älteren Menschen, Kindern und Personen mit Vorerkrankungen.

Warnzeichen für hitzebedingte medizinische Probleme können sich äussern durch:

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen
  • starke Erschöpfung
  • Verwirrtheit
  • trockene Haut
  • plötzliches Zusammenbrechen
Bei schweren Symptomen oder Bewusstseinsstörungen ist umgehend der Notruf 144 zu alarmieren. Quelle der Polizeinachricht: Kantonspolizei Basel-Stadt

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