Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Internorm Banner

Bei der Einnahme von diesen freiverkäuflichen Medikamenten ist Vorsicht am Steuer geboten

asp

Nächster ❯

Bei der Einnahme von diesen freiverkäuflichen Medikamenten ist Vorsicht am Steuer geboten
(Bildquelle: analogicus auf Pixabay)

Ob Kopfschmerzen, Magen-Darm-Koliken oder Gelenkbeschwerden: Wer unter Krankheiten und Beschwerden wie diesen leidet, der muss sich meist nicht lange herumquälen. Neben Hausmitteln und natürlichen Methoden zur Schmerzbewältigung schaffen ein Besuch beim Arzt und die damit verbundene Kontrolle häufig Abhilfe. Wer sich selbst behandeln will, dem stehen ausserdem auch eine Menge freiverkäuflicher Medikamente zur Verfügung. Ob Online-Apotheke oder vor Ort: Das Sortiment an rezeptfreien Tabletten, Salben und Tropfen ist umfassend und bietet eine schnelle Schmerzlinderung bei zahlreichen gesundheitlichen Problemen.

Nicht immer ist das Fahren eines Fahrzeugs nach der Einnahme von solchen Mitteln jedoch empfehlenswert. Bei diesen freiverkäuflichen Medikamenten sollten Sie besser zweimal überlegen, ob Sie das Auto nicht doch besser stehen lassen wollen:

Antihistaminika

So schön die warme Jahreszeit auch sein mag, so geplagt sind jedoch alle Pollenallergiker. Ob Gräser, Getreide oder Sträucher: Wenn es draußen blüht, haben viele Menschen mit einer laufenden Nase und tränenden Augen zu kämpfen. Medikamente gegen Heuschnupfen leisten dabei eine schnelle Abhilfe und helfen dabei, die Symptome einer solchen Allergie in den Griff zu bekommen. Allerdings machen viele freiverkäufliche Heuschnupfenmittel besonders müde und schläfrig. Wer eine lange Autofahrt vor sich hat, sollte daher besser auf die Einnahme solcher Medikamente verzichten oder sich stattdessen nach einer anderen Möglichkeit umsehen, zu seinem Ziel zu kommen. Was für Pollenallergiker gilt, gilt im Übrigen auch für andere Allergiegeplagte: Auch Lebensmittel oder Haustierallergien können die Einnahme von Antihistaminika erforderlich machen.

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Schläfrig machen nicht nur Antihistaminika. Auch Schlaf- und Beruhigungsmittel haben wie der Name bereits vermuten lässt, eine betäubende Wirkung. Diese hält je nach Präparat auch lange nach der Einnahme noch an. Das betrifft dabei nicht nur Medikamente, die einmalig eingenommen werden, um besser einschlafen zu können, sondern beispielsweise auch Beruhigungsmittel auf pflanzlicher Basis, die über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingenommen werden können. Hier sollte die Packungsbeilage unbedingt beachtet werden.

Cannabis

Cannabis ist in Deutschland legal. Ob zur Entspannung oder als Medikament gegen Schmerzen: Wer Cannabis raucht, der darf im Anschluss kein Kraftfahrzeug mehr bedienen. Wichtig zu wissen: Auch nachdem die berauschende Wirkung von Cannabis nachgelassen hat, sollten die Hände lieber weg vom Steuer bleiben. Immerhin ist Cannabis deutlich länger im Blut nachweisbar. Mindestens 24 Stunden sollten also zwischen dem Konsum und dem Fahren eines Autos liegen. Das betrifft sowohl medizinisches Cannabis, als auch Cannabis, das lediglich zur Entspannung dient.

Mittel gegen Erkältung, Bluthochdruck und Augentropfen

Ebenfalls Vorsicht ist geboten bei der Einnahme von Erkältungsmitteln, Medikamenten gegen Bluthochdruck oder auch Augentropfen. Insbesondere diejenigen Augentropfen, die vor zahlreichen augenärztlichen Untersuchungen verabreicht werden, behindern die Sicht und machen das Autofahren damit zu einer echten Gefahr. Während Erkältungsmittel zu Müdigkeit und Benommenheit führen können, können Blutdrucksenker Schwindelattacken oder plötzlich auftretenden Kopfschmerzen verursachen. Wer sich unsicher ist, ob er nach der Einnahme bestimmter Medikamente noch Auto fahren kann oder sollte, sollte den Beipackzettel lesen und sich bei einem Arzt oder einem Apotheker absichern. Auch wenn das Autofahren nach der Einnahme bestimmter Medikamente erlaubt sein sollte, gilt dennoch immer: Wer sich nicht gut fühlt, sollte besser die Hände vom Steuer lassen.

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner