Wie erst am Sonntagnachmittag bekannt wurde kam es am Samstag auf dem Bahnhof Potsdamer in Berlin-Mitte BE Platz zu einer Gewaltattacke gegen einen Fahrgast, in Folge dessen dieser einen Kieferbruch erlitt.
In der Nacht auf Samstag, kurz nach Mitternacht, gerieten Reisende auf dem Bahnhof Potsdamer Platz in einen Streit mit einer Gruppe Skater. Die sieben Männer fuhren im Bahnhof Skateboard und hörten Musik.
Ein 20-Jähriger ging auf die Gruppe zu und forderte einen von ihnen auf, das Skatboard-Fahren zu unterlassen. Der Unbekannte quittierte die Bitte mit einem Tritt in Richtung des Kopfes - ohne ihn zu treffen - und der Aufforderung, er solle abhauen.
Bewusstlos zu Boden gesackt
Ein Begleiter des Mannes aus Trebbin ging daraufhin auf den mutmasslichen Angreifer zu uns stiess ihn zurück. Dieser attackierte den 46-Jährigen nunmehr mit einem gezielten Faustschlag gegen die Schläfe.
Der Angegriffene ging bewusstlos zu Boden und erlitt einen Kieferbruch. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Skater-Gruppe konnte unerkannt flüchten. Für zwei der Männer liegen detaillierte Personenbeschreibungen vor.
Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugenvernehmungen und die Auswertung von Videodaten sollen die Ermittler auf die Spur der Gruppe bringen.

