Bern BE - Autolenker nach riskanter Fluchtfahrt angehalten - Zeugenaufruf
Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland/Kapo Bern
In der Nacht auf Samstag ist in Bern ein Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Das Fahrzeug war dabei mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und befuhr zeitweise die Autobahn in falscher Richtung. Der mutmassliche Lenker wurde im Zuge der Ermittlungen am Samstag angehalten. Die Kantonspolizei Bern sucht zu den Ereignissen Zeugen.
In der Nacht auf Samstag, 28. September 2019, stellten Mitarbeitende der
Kantonspolizei Bern in der Amtshausgasse ein stehendes Auto mit eingeschalteten
Warnblinker fest und beabsichtigten in der Folge dessen Lenker für eine Kontrolle auf
den Bundesplatz zu lotsen. Das Fahrzeug beschleunigte jedoch und fuhr via
Inselgasse in Richtung Kochergasse davon.
Dort konnte eine weitere Patrouille
beobachten, wie das Fahrzeug mit einem Taxi kollidierte, das auf der Kochergasse
unterwegs war. Das Auto setzte daraufhin seine Fahrt ohne Anzuhalten in Richtung
Kirchenfeldbrücke fort, worauf die Einsatzkräfte mit eingeschalteten
Warnvorrichtungen die Nachfahrt aufnahmen.
Riskante Fahrmanöver
Das Fahrzeug flüchtete zunächst auf der Thunstrasse in Richtung Thunplatz und von
dort aus via Burgernziel weiter Richtung Ostring. Dabei stellten die Polizisten fest, dass
das Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und riskante
Fahrmanöver vollzog, indem es beispielsweise die Kreisverkehrsplätze über die
Tramspuren passierte. Im Bereich Ostring verloren die Einsatzkräfte das flüchtende
Fahrzeug aus den Augen. In der Folge wurden weitere Ermittlungen aufgenommen.
Nach aktuellem Kenntnisstand fuhr das Auto via die Ausfahrt Ostring auf die A1 auf
und war anschliessend auf der Autobahn bis zur Verzweigung Wankdorf in falscher
Fahrtrichtung unterwegs. Von dort aus setzte es seine Fahrt in unbekannte Richtung
fort. Im Verlaufe des Samstags konnte das verlassene und beschädigte Auto im Berner
Kirchenfeldquartier aufgefunden und der 34-jährige, mutmassliche Lenker mit
Unterstützung der Kantonspolizei Freiburg im Kanton Freiburg angehalten werden.
Zeugenaufruf
Die Kantonspolizei Bern hat unter Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft BernMittelland Ermittlungen zu den Ereignissen aufgenommen und sucht Zeugen.
Personen, welche die Fahrt des schwarzen Kombis beobachtet haben, werden
gebeten, sich unter der Nummer +41 31 634 41 11 zu melden. Verletzt wurde gemäss
aktuellen Kenntnissen niemand.


