Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zu den Angriffen auf ihre Einsatzkräfte vom 13. April 2019 in Bern vorläufig abgeschlossen. Fünf männliche Personen, darunter ein Jugendlicher, werden angezeigt. Sie werden dringend verdächtigt, an den Angriffen beteiligt zu sein.
Nach den Angriffen auf Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern vom 13. April 2019 in
der Aarbergergasse in Bern, wo sechs Polizisten und eine Polizistin verletzt worden
waren, sind die umfangreichen polizeilichen
Ermittlungen vorläufig abgeschlossen. Unter der Leitung der Regionalen
Staatsanwaltschaft Bern-Mitteland und der Kantonalen Jugendanwaltschaft hat die
Kantonspolizei Bern unter anderem vorhandenes Bildmaterial ausgewertet und
zahlreiche Einvernahmen durchgeführt. Auch wurden Hinweise, welche im
Zusammenhang mit dem Zeugenaufruf eingingen, in die Ermittlungen mit
einbezogen.
Dabei haben sich einerseits die bestehenden Verdachtsmomente gegen zwei
männliche Personen, die bereits während des Einsatzes am 13. April 2019
angehalten worden waren, erhärtet.
Andererseits erlaubten es die Ermittlungen, drei
weitere Männer zu identifizieren, welche mutmasslich in die Ereignisse involviert
gewesen sind. Alle fünf Personen im Alter zwischen 17 und 42 Jahren stehen unter
dem dringenden Verdacht, an den Angriffen auf die Einsatzkräfte beteiligt gewesen
zu sein und werden wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte angezeigt.
Ein Mann
wird zudem wegen einfacher Körperverletzung, ein anderer wegen Hinderung einer
Amtshandlung sowie Beschimpfung zur Anzeige gebracht.
Die polizeilichen Ermittlungen sind mit der Rapportierung an die Regionale
Staatsanwaltschaft, bzw. der Kantonalen Jugendanwaltschaft, somit vorläufig
abgeschlossen.


