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Bern BE - Hacker zweigen über Nacht 1,2 Mio. Franken ab

P.D.

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Bern BE - Hacker zweigen über Nacht 1,2 Mio. Franken ab

Von den Konten einer Berner Firma sind über Nacht 1,2 Millionen Franken verschwunden. Es war das Werk von Hackern. Jetzt streiten sich die Firma, die Banken und die Software-Vertreiberin darum, wer schuld ist.

Es geschah Mitte Februar: Über Nacht sind plötzlich ganze 1,2 Millionen Euro von den Firmenkonten der Berner Küng Holding AG abgezweigt worden. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass Hacker am Werk waren. Diese drangen ins Firmennetzwerk ein und hatten über die interne Zahlungssoftware drei Banken beauftragt, Geld ins Ausland zu überweisen, berichtet die "Berner Zeitung".
Mega-Transaktionen ohne Rücksprache veranlasst
Die Berner Kantonalbank übertrug 785'000 Franken an eine Einzelperson in Kirgistan, während die UBS eine Zahlung in Höhe von 309'000 Franken tätigte und die Credit Suisse 121'000 Franken transferierte. Alle drei Banken veranlassten die Transaktionen ohne Rücksprache mit der Küng Holding.
Ein noch grösser Schaden wurde verhindert, weil bei der Postfinance der Alarm losging. Diese habe als einziges Institut eine Transaktion von 49'000 Franken verhindert, heisst es im Bericht.
Nun muss die Schuldfrage geklärt. Das dürfte jedoch nicht ganz so einfach werden. Keine der beteiligten Parteien zeigt sich einsichtig.
Artikelfoto: Brian Klub (BY-NC-SA-2.0) - (Symbolbild)

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