Am Montagnachmittag hat ein Autolenker in Bern versucht, sich einer Kontrolle zu entziehen. Dabei missachtete der Lenker zahlreiche Strassenverkehrssignale. Nach einer Fluchtfahrt konnte das Auto schliesslich mittels Strassensperre gestoppt werden. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am Montag, 4. März 2019, kurz nach 14.00 Uhr, beabsichtigte eine Polizeipatrouille
der Kantonspolizei Bern auf der Waldmannstrasse mit eingeschalteten
Warnvorrichtungen ein Auto für eine Kontrolle anhalten. Der Lenker kam der
Aufforderung anzuhalten nicht nach, beschleunigte das Fahrzeug und flüchtete. Das
Patrouillenfahrzeug nahm mit eingeschaltetem Blaulicht und Sirene umgehend die
Nachfahrt auf.
Der Autolenker machte jedoch keine Anstalten anzuhalten und fuhr mit überhöhter
Geschwindigkeit via Riedbachstrasse und Fellerstrasse weiter durch zahlreiche
Strassen in Bern Betlehem und Bümpliz. Dabei missachtete er diverse
Strassenverkehrssignale indem er beispielsweise ein Rotlicht überfuhr und in
verkehrter Richtung in eine Einbahnstrasse bog. Schliesslich konnte der Lenker auf
der Hallmattstrasse beim dortigen Kreisel durch mehrere beigezogene
Patrouillenfahrzeuge mittels einer Strassensperre gestoppt werden. Dabei kollidierte
das Fluchtfahrzeug leicht mit einem Patrouillenfahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Der 20-jährige Lenker wurde angehalten und für weitere Abklärungen auf eine
Polizeiwache gebracht. Im Rahmen der Abklärungen stellte sich heraus, dass er nur
über einen Lernfahrausweis verfügte und das Fahrzeug entwendet hatte. Der Mann
wird sich unter anderem wegen zahlreichen Widerhandlungen gegen das
Strassenverkehrsgesetz vor der Justiz zu verantworten haben. Weitere Ermittlungen
sind im Gang.


