Am Freitagabend musste der Bundesplatz in Bern wegen eines verdächtigen Pakets aus Sicherheitsgründen während rund zwei Stunden gesperrt werden. Der Inhalt des Pakets stellte sich als ungefährlich heraus. Die Sperrung wurde gegen 2230 Uhr aufgehoben.
Am Freitag, 30. November 2018, um zirka 19.40 Uhr, stellten Mitarbeiter der
Kantonspolizei Bern, die am Rande des an diesem Abend in der Stadt Bern
stattfindenden Veranstaltung "Santarun" im Einsatz standen, vor dem Bundeshaus in
Bern ein verdächtiges Paket fest. Dieses konnte niemandem zugeordnet werden und
war offensichtlich bewusst dort deponiert worden. Da sich aufgrund des Anlasses viele
Menschen auf dem Bundesplatz befanden, die Bedrohungslage immer noch erhöht ist
und der Bundesplatz eine grosse Ausstrahlungskraft hat, durfte kein Risiko
eingegangen werden, weshalb der Bundesplatz zur Sicherheit aller Beteiligten
gesperrt werden musste.
Spezialisten des Dezernats Brände und Explosionen Kantonspolizei Bern
untersuchten in der Folge das Paket. Dabei musste der "Santarun" zweimal kurzfristig
gestoppt werden. Es wurden Massnahmen getroffen, um den Anlass sicher
durchzuführen, aber gleichzeitig so wenig wie möglich einzuschränken. So wurde der
Zieleinlauf örtlich verschoben.
Nachdem das Paket unter den erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen geöffnet
wurde, konnte dessen Inhalt als ungefährlich eingestuft und der Bundesplatz gegen
22.30 Uhr wieder freigegeben werden. Da in Folge des "Santaruns" Umleitungen
eingerichtet worden waren, führten die Sicherheitsmassnahmen zu keinen
Behinderungen im öffentlichen Verkehr.


