Header Logo

Polizei

ticker

Aargau
Appenzell-Innerrhoden
Appenzell-Ausserrhoden
Basel-Landschaft
Basel-Stadt
Bern
Fribourg
Genf
Glarus
Graubünden
Jura
Luzern
Neuenburg
Nidwalden
Obwalden
Schaffhausen
Schwyz
Solothurn
St.Gallen
Thurgau
Tessin
Uri
Waadt
Wallis
Zug
Zürich
Fürstentum Liechtenstein
Internorm Banner
Canton Icon

Beznau AG – Grossübung simuliert Unfall im Kernkraftwerk

Redaktion Polizeiticker Schweiz

Nächster ❯

Ein Militärhubschrauber der Schweizer Luftwaffe fliegt tagsüber über einen Flugplatz. Der Himmel ist teils bewölkt.
Superpumas der Schweizer Luftwaffe messen während der Notfallübung die Radioaktivität (Bildquelle: BABS)

Vom 14. bis 18. September 2026 wird rund um das Kernkraftwerk Beznau ein Unfall simuliert. Zur grossen Notfallübung gehören unter anderem Lastwagentransporte und Messflüge mit einem Super Puma. Der Betrieb des Kernkraftwerks ist nicht betroffen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS führt alle zwei Jahre zusammen mit Partnerorganisationen im Bevölkerungsschutz und im Turnus mit einem der drei sich in Betrieb befindenden Schweizer Kernkraftwerke eine Gesamtnotfallübung (GNU) durch. Dieses Jahr findet die GNU in Zusammenarbeit mit dem Kernkraftwerk Beznau statt. Sie dauert vom 14. bis 18. September 2026.
Unter anderem wird der Transport von Notfallmaterial wie Generatoren und Pumpen mit Lastwagen der Armee geübt. Dabei kommt es zu Transportbewegungen zwischen dem Kernkraftwerk Beznau und anderen Einrichtungen. Die Übung können also auch Aussenstehende bemerken.
Der Betrieb des Kernkraftwerks wird von der Übung nicht beeinflusst.
Im Rahmen der GNU finden am Donnerstag, 17. September, Radioaktivitätsmessflüge statt. Ein mit einem speziellen Messgerät ausgestatteter Super Puma-Helikopter der Luftwaffe wird dabei am Vor- und Nachmittag in der Grossumgebung des Kernkraftwerks Beznau Messungen durchführen. Die Flugrouten werden auf der Basis des Übungsszenarios und der tatsächlichen Wetterlage festgelegt. Der Helikopter wird dabei in einer Höhe von rund 100 Metern über dem Boden in parallelen Bahnen fliegen. Zwischen 12.00 und 13.30 Uhr ist eine Mittagspause vorgesehen.

Zusammenarbeit zum Schutz der Bevölkerung

Ziel der Übung ist das Training von Behörden und Einsatzorganisationen. In einem Schlussbericht wird aufgezeigt, welche Planungen und Prozesse sich bewährt haben und wo Optimierungspotenzial besteht.
Zu den übenden Stellen gehören neben dem Kernkraftwerk Beznau unter anderen das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI, die Nationale Alarmzentrale NAZ, die Gruppe Verteidigung, das Bundesamt für Gesundheit BAG, mehrere Kantonslabors, der Kantonale Führungsstab Aargau sowie Führungsstäbe weiterer Kantone und Partnerorganisationen.
Quelle der Nachricht: Kommunikation BABS

Kategorien:

Aargau

Nächster ❯

Falsch Parker Ad Banner
aargau