Die Tat ereignete sich am Donnerstag etwa um 6.30 Uhr an der Lenzburgerstrasse in Buchs. Nach ersten Erkenntnissen muss der 55-jährige Bosnier seiner getrennt lebenden Ehefrau in der Nähe ihres Wohnorts abgepasst haben. Als diese auf der anderen Strassenseite vorbeiging, warf der Mann einen...
Die Tat ereignete sich am Donnerstag etwa um 6.30 Uhr an der Lenzburgerstrasse in Buchs. Nach ersten Erkenntnissen muss der 55-jährige Bosnier seiner getrennt lebenden Ehefrau in der Nähe ihres Wohnorts abgepasst haben. Als diese auf der anderen Strassenseite vorbeiging, warf der Mann einen Sprengkörper, welcher dann detonierte.
Obwohl der laute Knall der Explosion zweifellos weitum zu hören war, gingen bei der Polizei keinerlei Meldungen ein. Die Ehefrau selber verständigte die Polizei rund eine Stunde nach dem Vorfall und sprach dabei lediglich von Problemen mit dem Ehemann. Soweit die ausgerückte Regionalpolizei Suret in der Folge feststellen konnte, war die 59-jährige Bosnierin bis auf eine leichte Verletzung am Finger unversehrt. Sie erwähnte, dass der Mann einen Feuerwerkskörper nach ihr geworfen habe. Die Kantonspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Dabei ergaben sich allerdings vorerst keine Hinweise auf eine schwere Straftat.
Wegen einer weiteren Verletzung am Bauch suchte die Ehefrau am Abend allerdings das Spital auf. Dabei stellten die Ärzte ein Metallkügelchen fest, das danach operativ entfernt wurde. Die Betroffene befindet sich immer noch in Spitalpflege.
Verbrechen wahrscheinlich
Nach und nach erhärtete sich nun der Verdacht, dass ein Verbrechen vorlag. Daher eröffnete die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei fand am Tatort Rückstände des fraglichen Sprengkörpers. Zusammen mit Fachleuten des Forensischen Instituts Zürich konnte zweifelsfrei geklärt werden, dass eine Splitterhandgranate jugoslawischen Fabrikats detoniert war. Durch die Explosion barst bei einem nahen Wohnhaus eine Fensterscheibe.
Da der im Bezirk Lenzburg wohnhafte Ehemann flüchtig war, erliess die Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Wie sich zeigte hatte sich der Gesuchte aber ins Heimatland abgesetzt. Er wurde dann in der Nacht auf Sonntag auf der Rückreise in die Schweiz in Chiasso verhaftet. Er ist inzwischen den Aargauischen Strafverfolgungsbehörden zugeführt worden. Die Staatsanwaltschaft hat beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.
Hintergründe der Tat unklar
Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Auch ist nicht bekannt, wie der mutmassliche Täter in den Besitz der Handgranate gekommen ist. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau sind im Gange.
Die Kantonspolizei Aargau (Telefon 062 835 81 81) sucht Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Explosionsknall verdächtige Feststellungen gemacht haben.
Obwohl der laute Knall der Explosion zweifellos weitum zu hören war, gingen bei der Polizei keinerlei Meldungen ein. Die Ehefrau selber verständigte die Polizei rund eine Stunde nach dem Vorfall und sprach dabei lediglich von Problemen mit dem Ehemann. Soweit die ausgerückte Regionalpolizei Suret in der Folge feststellen konnte, war die 59-jährige Bosnierin bis auf eine leichte Verletzung am Finger unversehrt. Sie erwähnte, dass der Mann einen Feuerwerkskörper nach ihr geworfen habe. Die Kantonspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Dabei ergaben sich allerdings vorerst keine Hinweise auf eine schwere Straftat.
Wegen einer weiteren Verletzung am Bauch suchte die Ehefrau am Abend allerdings das Spital auf. Dabei stellten die Ärzte ein Metallkügelchen fest, das danach operativ entfernt wurde. Die Betroffene befindet sich immer noch in Spitalpflege.
Verbrechen wahrscheinlich
Nach und nach erhärtete sich nun der Verdacht, dass ein Verbrechen vorlag. Daher eröffnete die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eine Strafuntersuchung. Die Kantonspolizei fand am Tatort Rückstände des fraglichen Sprengkörpers. Zusammen mit Fachleuten des Forensischen Instituts Zürich konnte zweifelsfrei geklärt werden, dass eine Splitterhandgranate jugoslawischen Fabrikats detoniert war. Durch die Explosion barst bei einem nahen Wohnhaus eine Fensterscheibe.
Da der im Bezirk Lenzburg wohnhafte Ehemann flüchtig war, erliess die Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Wie sich zeigte hatte sich der Gesuchte aber ins Heimatland abgesetzt. Er wurde dann in der Nacht auf Sonntag auf der Rückreise in die Schweiz in Chiasso verhaftet. Er ist inzwischen den Aargauischen Strafverfolgungsbehörden zugeführt worden. Die Staatsanwaltschaft hat beim Zwangsmassnahmengericht Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.
Hintergründe der Tat unklar
Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Auch ist nicht bekannt, wie der mutmassliche Täter in den Besitz der Handgranate gekommen ist. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau sind im Gange.
Die Kantonspolizei Aargau (Telefon 062 835 81 81) sucht Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Explosionsknall verdächtige Feststellungen gemacht haben.

