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Nach Brückeneinsturz Genua - Rund 10'000 Brücken sind in Italien Risikobrücken

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Nach Brückeneinsturz Genua -  Rund 10'000 Brücken sind in Italien Risikobrücken
Die Morandi-Brücke noch im Juni 2018. (Bildquelle: Facebook)

In Italien sind rund 10'000 Brücken schon lange sanierungsbedürftig.

Die Risikofaktoren werden anhand des Verkehrsaufkommens und dem Alter der Bauten ermittelt. Wenn das Alter die 50 Jahre übersteigt und diese Brücken noch viel Verkehr schlucken müssen, leuchtet die rote Lampe auf. In Italien sind 10'000 Brücken diesem Gefahrenrisiko ausgesetzt. Erst seit 2008 wird in Italien nach strengeren Gesetzen gebaut und kontrolliert, und das betrifft aber alles Bauten, die erst seit damals aufgebaut wurden, bestätigt der Direktor der Bausparte Antonio Occhiuzzi zur ANSA.
Nach der Tragödie in Genua (wir berichteten) grassiert in Italien die Angst. Auf den Socialmedia-Plattformen werden Bilder udn Videos von Bauten gepostet, wo dann User schreiben, ob diese noch sicher sind. Auf den Timelines von Facebook und Twitter häufen sich die Bilder von Brücken, deren Ansicht bereits Angst macht.
Italien ist gefordert, der Staat will der Autostrade SPA die Konzession per sofort entziehen und ein erstes Signal setzen. Aber, genügt das?
Wen man die Anzahl der Risikobrücken anschaut, ist diese Angst berechtigt. 10'000 Brücken, die einstürzen können, darf so ein Staat nicht einfach so hinnehmen.

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