Buchs AG - Polizeieinsatz wegen gefährlichem Kampfmittel (Sprengkörper)
Kantonspolizei Aargau
Am Mittwoch kam es zu einem grossen Einsatz, nachdem ein gefährlicher Sprengkörper erkannt wurde. Die Umgebung eines Gewerbe-/Industriequartiers musste polizeilich abgesperrt werden. Kurz nach 17 Uhr konnte der Sprengkörper unschädlich gemacht werden. Es entstand kein Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Es standen rund 35 Einsatzkräfte im Einsatz.
Am Mittwochmorgen, 04. September 2019, zirka 09.45 Uhr
führte die Kantonspolizei einen Transport von Aarau nach
Buchs zu einer Liegenschaft der Kantonspolizei Aargau,
Amsleracherweg aus. Dabei wurde ein Gegenstand
mitgeführt, der sich als gefährlicher Sprengkörper
herausstellte.
Evakuation und Absperrung rasch vorgenommen
Umgehend wurden mehrere Einsatzkräfte aufgeboten.
Patrouillen der Kantonspolizei, der Stadtpolizei Aarau und
der Regionalpolizei Suret sowie Ambulanz und Feuerwehr
kamen zum Einsatz.
Die Liegenschaften in der Umgebung (Industrie Neubuchs)
wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes evakuiert.
Ebenso die beiden angrenzenden bewohnten
Mehrfamilienhäuser. Das Areal wurde polizeilich
abgesperrt.
Die Kantonspolizei zog Fachspezialisten des Forensischen
Instituts Zürich (FOR) sowie der Armee bei.
Die Einsatzleitung der Kantonspolizei hatte als oberstes
Ziel, dass keine Personen zu Schaden kommen.
Kurz nach 17.00 Uhr gelang es, den Wurf-Sprengkörper,
unschädlich zu machen und die Gefahr zu eliminieren.
Danach zogen sich die Einsatzkräfte zurück und zirka
17.50 Uhr konnte das Gebiet wieder frei gegeben werden.
Woher der gefährliche Gegenstand kam, der gemäss
aktuellem Wissensstand auf dem Stützpunkt der
Kantonspolizei in Aarau gelagert worden sein dürfte, muss
nun abgeklärt werden.


