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Calancatal GR – Calancastrasse nach Unwettern gesperrt

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Die Luftaufnahme zeigt einen großen Erdrutsch, der eine Bergstraße blockiert, während sich ein Fluss durch die bewaldete Umgebung schlängelt.
Schlamm, Geröll und Felsen verschütten Strasse (Bildquelle: Tiefbauamt Graubünden)

Mehrere Rüfenniedergänge nach den Unwettern vom Donnerstag, 20. August 2026, haben Teile der Calancastrasse verschüttet. Nördlich von Buseno bleibt die Strasse voraussichtlich bis mindestens Ende Woche gesperrt.

Die heftigen Niederschläge vom Donnerstag, 20. August 2026 haben im Calancatal an vier verschiedenen Stellen Rüfenniedergänge ausgelöst. Wasser, Schlamm, Geröll und Gehölz verschütteten die Strasse auf mehreren Abschnitten. Bereits am Freitagabend konnte das Tiefbauamt (TBA) die Verbindung bis zur Abzweigung Buseno wieder öffnen. Der nördliche Talabschnitt bleibt weiterhin abgeschnitten.

Felssicherung und Räumungsarbeiten

Derzeit laufen umfangreiche Felsräumungsarbeiten im Bereich «Pont Nef». Rund zehn Mitarbeitende sind im Einsatz, um lose Felsbereiche zu sichern und die Voraussetzungen für eine sichere Räumung zu schaffen. Sobald die Geologen das Gelände freigeben, wird das TBA mit den Räumungsarbeiten beginnen. Das Ziel ist es, morgen Dienstag die nötigen Maschinen durch die verschütteten Abschnitte nach Norden zu transportieren, so dass von beiden Seiten mit den Räumungsarbeiten gestartet werden kann.
Ein gelbes Auto steht zwischen Geröll, das von einem Erdrutsch auf eine enge Straße einer Bergregion gefallen ist. Ein Fluss fließt daneben.
Luftaufnahmen Calancastrasse im Bereich Pont Nef (Bildquelle: Tiefbauamt Graubünden)

Sicherheit der Einsatzkräfte hat oberste Priorität

Die Sicherheit der Einsatzkräfte hat bei allen Arbeiten höchste Priorität. Die prognostizierten Niederschläge erschweren den Einsatz erheblich: Nach stärkeren Regenfällen darf das betroffene Gebiet während einer gewissen Zeit nicht betreten werden, da jederzeit weitere Murgänge oder Steinschläge möglich sind. Dadurch können sich die Arbeiten trotz grossem Personaleinsatz verzögern.
Zwei Bagger arbeiten daran, Geröll und Schutt von einer Bergstraße zu entfernen. Der Bereich ist von Bäumen und felsigem Gelände umgeben.
Räumungsarbeiten an der Calancastrasse (Bildquelle: Tiefbauamt Graubünden)
Das TBA arbeitet mit Hochdruck daran, die Calancastrasse so rasch wie möglich wieder freizugeben. Wie lange die Sperrung genau andauert, hängt wesentlich von der Wetterentwicklung und den Sicherheitsbeurteilungen vor Ort ab. Das Ausmass möglicher Schäden an der Strasseninfrastruktur lässt sich erst nach Abschluss der Räumungsarbeiten zuverlässig beurteilen.
Quelle der Nachricht: Tiefbauamt Graubünden

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