Chevenez JU – Flucht mit gestohlenem Luxusauto endet in Frankreich
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Mit einem zuvor in Biel gestohlenen Luxusauto sind vier junge Männer in der Nacht auf den 9. August 2026 vor der Polizei bis nach Frankreich geflüchtet. Selbst beschädigte Reifen konnten die Flucht zunächst nicht stoppen.
Gegen 00.40 Uhr bemerkte eine Patrouille des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) das Fahrzeug bei der A16-Einfahrt in Chevenez. Der Lenker ignorierte die Aufforderung anzuhalten und flüchtete. Dabei führte er unter anderem im Gegenverkehrstunnel Mont-Terri und in St-Ursanne gefährliche Fahrmanöver aus. Anschliessend setzte er seine Fahrt auf der A16 in die entgegengesetzte Richtung fort.
Mehrere Patrouillen des BAZG, der Kantonspolizei Jura und der Stadtpolizei Porrentruy nahmen an der koordinierten Aktion teil. Einsatzkräfte verwendeten Stop-Sticks, wodurch mehrere Reifen des Fluchtwagens beschädigt wurden. Dennoch fuhr der Lenker weiter und überquerte die Grenze nach Frankreich.
Mit Zustimmung der zuständigen Behörden setzten BAZG-Patrouillen die Verfolgung auf französischem Gebiet fort. In Wolschwiller konnte das Auto schliesslich gestoppt werden.
Bei den vier Insassen handelt es sich um französische Staatsangehörige im Alter von 19, 22, 23 und 25 Jahren, die alle in Frankreich wohnen. Im Kofferraum fanden die Einsatzkräfte zudem Gegenstände, die für Einbrüche verwendet werden könnten.
Die vier Männer wurden der französischen Gendarmerie nationale übergeben. Das Fahrzeug war am Vortag aus einer Garage in Biel gestohlen gemeldet worden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat Ermittlungen aufgenommen, um insbesondere den Fahrzeugdiebstahl zu klären.
Quelle der Nachricht: BAZG

