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Coronavirus Ticker - Die Zahl der Infizierten steigt weiter an

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Coronavirus Ticker - Die Zahl der Infizierten steigt weiter an

Aufgrund einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind inzwischen in China schon etliche Menschen gestorben. Das Virus breitet sich schneller aus als bisher von den Behörden angenommen. Auch in Europa mehren sich nun die Fälle. Di wichtigsten Informationen zum Virus finden sie auf polizeiticker.

  • 09:22 Samstag 1.2.2020 - Coronavirus: Erster Verdachtsfall in Vorarlberg -Vorarlberg hat den ersten Verdachtsfall einer Coronaviruserkrankung (2019- nCoV) zu verzeichnen, bestätigt Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher. Die Behörden haben rasch und umgehend reagiert: Die betroffene Person wurde isoliert, die Blut- und Abstrichproben wurden zur Untersuchung an das Virologische Institut nach Wien gesendet. Bisher handelt es sich lediglich um einen Verdachtsfall, betont Grabher.
  • 08.15 Die Todesfälle des Coronavirus ist in China ist um weitere 37 auf insgesamt mindestens 169 gestiegen. Wie die Behörden in der zentralchinesischen Provinz Hubei am Donnerstag mitteilten, wurden in der Region ausserdem weitere 1032 Erkrankungen durch den Erreger verzeichnet. Mehr als 7000 Menschen sind somit in der Volksrepublik damit infiziert.
  • 08:00 Donnerstag 30.1.2020 In Folge des Coronavirus hat China die Fussball-Saison verschoben. Um die Gesundheit von Fans und Spieler zu schützen, werden geplanten Ligaspiele und Turniere bis auf Weiteres verschoben, teilt der chinesische Fußballverband CFA mit.
  • 19:52 Vier Menschen in Bayern haben sich mit dem Coronavirus infiziert
  • Mittwoch 29.2020 13:45 Deutscher Infizierter steckte sich bei Chinesin an, die zu Fortbildung in Deutschland war. Sein Zustand ist weiter stabil, Webasto ergreift erste Vorsichtsmaßnahmen.
  • 8:45 Entwarnung in der Schweiz. Die zwei Patienten im Triemli-Spital sind nicht mit dem Coronavirus angesteckt.
  • 07:20 Dienstag 28.1.2010 Mittlerweile sind es schon 106 Tote und rund 4500 Infizierte in China. In Oberbayern ist ein Mann gemäss dem bayerischen Gesundheitsministerium mit dem Coronavirus infiziert. Sein Gesundheitzszustand sei aber gut.
  • 19:30 Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Angaben zum internationalen Gefährdungsniveau vom Coronavirus korrigiert. Weltweit sei die Gefährdung "hoch", erklärte die Organisation und korrigierte damit alle bisherigen Aussagen. Die WHO schätzt das aktuelle Risiko "sehr hoch in China, hoch in der Region und hoch auf weltweitem Niveau" ein.
  • 19:00 Gemäss Behördenangaben sind inzwischen insgesamt über 2800 Personen erkrankt, 81 Patienten sind bisher verstorben. Der Ursprung des Ausbruchs könnte nach Angaben der chinesischen Behörden ein Fischmarkt sein, auf dem auch andere Tiere (unter anderem Hühner, Fledermäuse, Murmeltiere und weitere Wildtiere) gehandelt werden. Der Markt ist seit dem 1. Januar geschlossen, wurde desinfiziert und gereinigt.
  • 16:00 Die Sorge vor einer Einschleppung des neuartigen Coronavirus lässt auch in Deutschland in den Apotheken bereits die Nachfrage nach Atemmasken rasant steigen. Die Masken würden im Falle des Falles aber nur "begrenzt" dabei helfen, sich vor einer Coronavirus-Ansteckung mit der neuen Lungenkrankheit zu schützen. Klar wichtiger sei es, die üblichen Hygienemaßnahmen wie Händewaschen fleissig zu betreiben.
  • 14:00 Der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus hat sich auch bei der zweiten chinesischen Staatsbürgerin , die in einem Wiener Krankenhaus untergebracht ist, nicht bestätigt. Allerdings gibt es bereits zwei neue Verdachtsfälle in Österreich.
  • 13:30 In der Schweiz sind bislang noch keine bestätigten Coronavirus-Fälle bekannt. Bei zwei Patienten im Triemli-Spital besteht der Verdacht, die Bestätigung steht aus. In der Bahnhofapotheke Zürich wurden 24'000 Schutzmasken verkauft, das Produkt ist ausverkauft!
  • 12:20 Ein Gesundheitsexperte aus London hat der Schätzung Chinas, es es seien aktuell 3000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, vehement widersprochen. Zum britischen"Guardian" sagte Neil Ferguson, der am Imperial College London arbeitet und für dieWeltgesundheitsorganisation WHO analysiert, wie sich das Virus ausbreitet, dass er von "im besten Falle" 100.000 Infizierten ausgehe. "Aktuell sind viele chinesische Touristen in Europa unterwegs. Wenn die Chinesen das nicht unter Kontrolle bringen, da bin ich skeptisch, dass dies überhaupt möglich ist, wird es auch hier Fälle geben", so Ferguson zur Presse.
  • 11.37 Uhr: Es gibt schon Restaurants in der Schweiz , die keine Reisegruppen aus China mehr bewirten wollen, berichtet "20 Minuten".

Was ist das Coronavirus?

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

1. Was ist 2019-nCoV?

2019-nCoV ist ein neuartiges Coronavirus, welches Ende 2019 in China entdeckt wurde. Eine aussergewöhnliche Häufung von Lungenentzündungen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan hat zur Entdeckung dieses Virus’ geführt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet das neuartige Virus vorderhand mit 2019-nCoV (für 2019-novel Coronavirus). Das Virus gehört zur selben Familie wie die Erreger von MERS und SARS.
Die gegenwärtig zur Verfügung stehende Information lässt den Schluss zu, dass das Virus von Tieren stammt, auf den Menschen übertragen wurde und sich nun auch von Mensch zu Mensch ausbreiten kann. Im Verdacht steht ein Tier- und Fischmarkt in der Stadt Wuhan, der geschlossen wurde. Der direkte Nachweis in Tieren und die Identifizierung der verantwortlichen Tierspezies stehen noch aus. Bereits 2002 nahm die SARS- Epidemie ihren Ursprung auf einem chinesischen Tiermarkt.

2. Welche Krankheit verursacht 2019-nCoV?

Die ersten Symptome sind diffus und ähneln denen einer saisonalen Grippe. Es treten unspezifische Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und eventuell auch Übelkeit und Durchfall auf, gefolgt von Husten und Kurzatmigkeit. Charakteristisch ist bei schwerer Erkrankung die Entzündung der Lunge. Gegenwärtig scheint es, dass vorwiegend Menschen in der zweiten Lebenshälfte am neuen Virus erkranken.

3. Wo kommt der 2019-nCoV Erreger vor?

Es wird angenommen, dass das neue Virus in Tieren Südostasiens vorkommt, aber der oder die Träger des Virus’ konnte/n noch nicht identifiziert werden. Wilde Tiere, wie etwa Fledermäuse, werden in Südchina auf Tiermärkten verkauft und als Delikatesse verzehrt.
Bislang wurden über 1300 Fälle bestätigt, von welchen mindestens 41 Personen verstorben und mehrere in kritischem Zustand sind. Weitere Fälle sind in Abklärung. Tägliche kommen dutzende neue Fälle dazu, hauptsächlich im asiatischen Raum. In China wurden ausserhalb von Wuhan, dem Ursprung der Epidemie, aus den meisten Regionen in Zentral-, Süd- und Ost-China Fälle vermeldet. International wurden unter anderem Fälle aus Thailand, Japan, Südkorea, Taiwan, Hong Kong, Macau und den USA bestätigt. Bislang hatten sich die allermeisten erkrankten Personen in Wuhan aufgehalten.

4. Wie kann ich mich anstecken?

Als Hauptübertragungsweg kommt am wahrscheinlichsten eine Übertragung von Tieren auf den Menschen in Frage, denn anfänglich sind nur Personen am neuen Virus erkrankt, die einen direkten Kontakt zu infizierten Tieren und/oder deren Ausscheidungen hatten. Neuste Erkenntnisse lassen nun aber den Schluss zu, dass 2019-nCoV auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Für diese These spricht, dass das Virus auch Medizinal- und Pflegepersonal infiziert hat. Weiter gibt es Berichte, denen zufolge Personen im selben Haushalt aber ohne direkten Kontakt zu Tiermärkten am Virus erkrankt sind. Man geht davon aus, dass es einen engen Kontakt zu einer erkrankten Person braucht, damit sich das Virus übertragen kann.

5. Ist das Risiko, sich anzustecken, im Ausland grösser als in der Schweiz?

Gegenwärtig sind Ansteckungen nur aus dem asiatischen Raum bekannt. Es scheint, dass sich die meisten erkrankten Menschen in der Stadt Wuhan in China aufgehalten haben. Die WHO und das BAG haben keine Reisebeschränkungen ausgesprochen, raten aber zu Vorsicht bei Reisen in die betroffene Region. Insbesondere sollten dort Tiermärkte und der Kontakt zu wilden und toten Tieren gemieden werden. Weiter sollen Menschen mit einer akuten Atemwegserkrankung möglichst gemieden und gute Hygienemassnahmen angewendet werden.

6. Was wird getan, um die Epidemie einzudämmen?

Am wichtigsten ist die Überwachung der engen Kontakte einer erkrankten Person. Diese werden identifiziert, kontaktiert und überwacht bis eine Erkrankung ausgeschlossen werden kann.
Per Donnerstag 23.01.2020 hat die Regionalbehörde des Distrikts zu dem Wuhan gehört, alle Verbindungen des öffentlichen Verkehrs von Wuhan aus eingestellt und das Tragen von Masken im öffentlichen Raum in Wuhan verordnet. Einige Flughäfen in China und im asiatischen Raum haben begonnen, Passagiere bei der Einreise auf Symptome einer Erkrankung zu screenen.
Das Emergency Committee der WHO verfolgt die Situation vor Ort und wird bald entscheiden, ob es sich hier um eine Notlage der Öffentlichen Gesundheit mit Internationaler Tragweite handelt und dann entsprechende Massnahmen und Hilfe empfehlen.

7. Wie kann man sich vor einer Erkrankung mit 2019-nCoV schützen?

Gegenwärtig ist keine Impfung gegen Coronavieren verfügbar. Mehrere Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes wurden nach Abklingen der SARS Epidemie wieder abgebrochen. Es kann nicht abgeschätzt werden, ob und wann ein marktfähiges Produkt zur Verfügung stehen wird.

8. Wie wird eine Erkrankung mit 2019-nCoV festgestellt?

Ein Verdacht auf eine Ansteckung mit 2019-nCoV muss durch einen Arzt oder eine Ärztin abgeklärt werden. Dabei wird nach Reisen, Kontakten und Krankheitssymptomen gefragt. Eine abschliessende Bestätigung ist nur durch eine Laboranalyse möglich. Das Referenzzentrum für neuauftretende Virus Infektionen (NAVI) am Universitätsspital Genf verfügt über spezifische 2019-nCoV Tests.
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9. Wie wird eine Erkrankung mit 2019-nCoV behandelt?

Zum heutigen Zeitpunkt steht keine spezifische Behandlung von Erkrankungen mit Coronaviren zur Verfügung. Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich gegenwärtig auf die Behandlung der vorliegenden Symptome.
Falls eine Erkrankung mit 2019-nCoV vorliegt, muss die Patientin oder der Patient isoliert werden. Bei schwerer Erkrankung ist in der Regel ist eine intensiv-medizinische Pflege – unter Umständen mit künstlicher Beatmung – erforderlich.

10. Müssen Verdachtsfälle isoliert werden?

Ja. Um einer Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen, müssen auch Verdachtsfälle so lange isoliert werden, bis ausgeschlossen werden kann, dass dieses oder ein anderes gefährliches Virus für die Erkrankung verantwortlich ist.

11. Wie kann der 2019-nCoV Erreger inaktiviert werden?

Es wird empfohlen, Kleider und Haut, die mit dem Erreger (Ausscheidungen) verunreinigt worden sind, mit Seife und Wasser zu waschen. Gegenstände und Oberflächen sind mit 0.1%igem Javelwasser zu reinigen.

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