Der Bundesrat wird heute ab 14.00 Uhr über die aktuelle Lage rund um die Coronavirus-Epidemie in der Schweiz informieren.
Teilnehmer
- Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19
- Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin, SECO
- Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz, VBS
- Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, VBS
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Livestream des Bundesrat
Für Sie tickert die Redaktion von polizeiticker.ch mit:
- 15:00 Uhr - Die Konferenz ist hiermit zu Ende. Danke fürs Mitschauen!
- 14:57 Uhr - Die Grossverteiler melden, dass die Massnahmen, die sie ergriffen haben anscheinend funktionieren. Könnte dies auch auf andere Bereiche der Wirtschaft angewendet werden? - (Daniel Koch) Es ist gut, dass die Grossverteiler melden, dass es nicht viele erkrankte Personen innerhalb des Personals gibt. Das zeigt, dass die Schutzmassnahmen, die man früh ergriffen hat, funktionieren. Wie dies in der Zukunft in anderen Bereichen angewendet werden kann, wird intern natürlich besprochen. Aber aktuell kann man dazu noch nichts sagen.
- 14:55 Uhr - Das Spital Basel testet Bluttransfusionen von geheilten Menschen. Ist das eine erfolgreiche Strategie? - (Daniel Koch) Bei anderen Infektionskrankheiten wird dies so gemacht und es auch Erfolg hat. Ob das aber bei Covid19 funktionert, weiss er nicht. Das muss die Klinik noch herausfinden.
- 14:54 Uhr - Wie steht es um die Antikörpertests? - (Daniel Koch) Man fährt keine einheitliche Strategie bei diesen Tests. Diese kommen auf den freien Markt. Es wird sicher geschaut, dass man die Daten dieser Tests ebenfalls analysiert.
- 14:51 Uhr - Sind den Zahlen aus China zu trauen? - (Ineichen-Fleisch) Dazu kann nichts gesagt werden, auch wenn ich lange in China gewesen bin. (Daniel Koch) Man muss wissen, dass China ein komplett anderes System ist als die Schweiz. Deshalb ist es schwierig Zahlen zu interpretieren und zu vergleichen.
- 14:48 Uhr - Man hört, dass es in gewissen Spitälern bis zu 2/3 leere Betten gibt. Sollte man denn nicht dieses Personal jetzt anders einsetzen? - (Daniel Koch) Es ist wichtig zu beachten, dass der Anstieg bei den Covid-Patienten sehr schnell gehen kann (wie im Tessin und in der Westschweiz bereits zu sehen war). Trotzdem ist es nicht sinnvoll, das Spitalpersonal in der Schweiz herumzuschieben. Aus diesem Grund wurden die Spitäler rechtzeitig umgerüstet und die Kapazitäten geschaffen. Das Personal hat nun auch Zeit sich für einen allfälligen Anstieg zu wappnen.
- 14:46 Uhr - Wie sieht die Situation bei den Masken aus? - (Daniel Koch) Aktuell gibt es ca. 90 Mio. Hygienemasken an Lager und 4.1 Mio. FFP2 Masken. Diese werden an die Kantone verteilt. Momentan ist die Versorgung gewährleistet.
- 14:43 Uhr - Wie hoch ist die Dunkelziffer? Wie hat der Anstieg der Tests die Fälle der positiv-getesteten beeinflusst? - (Daniel Koch) Man kann aktuell keine Angaben zu der Dunkelziffer machen. Gestern wurden 7'667 Tests durchgeführt. Man kontrolliert natürlich auch ob die Zahlen ansteigen, weil mehr kontrolliert wird. Aber es ist weiterhin ein Anstieg, der nicht nur auf das vermehrte Testen zurückzuführen ist.
- 14:40 Uhr - Ist es nicht kontraproduktiv Plätze abzusperren und dann weichen die Leute auf andere Flächen aus? - (Daniel Koch) Nein, es gibt einfach die Weisung, dass sich nicht mehr als 5 Personen beieinander aufhalten dürfen und dies mit mindestens 2 Metern Abstand voneinander. Ist dies nicht der Fall, dann muss die Polizei für die Einhaltung der Massnahmen sorgen.
- 14:39 Uhr - Wie werden Psychotherapien abgerechnet, wenn diese per Telefon gemacht werden? - (Daniel Koch) Dazu kann nichts Genaues gesagt werden im Moment.
- 14:35 Uhr - Anscheinend gibt es weniger Personen, die die Notfallstationen aufsuchen? (Daniel Koch) Es ist wichtig, dass man trotzdem in die Spitäler geht. Vor allem bei Kindern! Die Kinder sollten nicht zu spät ins Spital gebracht werden! Kinder können an vielen anderen Krankheiten erkranken, die für sie viel gefährlicher sind als Covid19.
- 14:31 Uhr - Ist es sinnvoll Plätze in Städten zu sperren? (Koch) Alle Massnahmen, die den Leuten helfen die Massnahmen einzuhalten, wirken sich positiv aus.
- 14:30 Uhr - Gibt es eine Strategie Leute mit Masken wieder zur Arbeit zu schicken? (Daniel Koch) Hier liegt es am Bundesrat eine Entscheidung zu treffen. Man schaut diese Situation aber genau an.
- 14:27 Uhr - Ist eine Kündigung von Risikopatienten rechtlich richtig? (Ineichen-Fleisch) Ob eine Kündigung rechtens ist muss im Einzelfall angeschaut werden. Es kann ja auch Kündigungen geben, die nicht mit der Krise zu tun haben.
- 14:25 Uhr - **Wie sieht es aus bei den Risikogruppen, müssen diese Personen arbeiten gehen? - (Ineichen-Fleisch) Der Arbeitgeber muss die Arbeitnehmenden schützen. Wenn er dies nicht kann, dann muss die Person beurlaubt werden und der Lohn wird fortgesetzt. **
- 14:21 Uhr - (Raynald Droz) Aktuell sind 759 Soldaten in Quarantäne, 32 in Isolation und 164 Soldaten positiv auf Covid19 getestet. Aktuell sind 4'900 Soldaten im Dienst (4'000 Sanitäter und 600 davon sind für die Sicherheit zuständig).
- 14:18 Uhr - (Christoph Flury) Der Zivischutz agiert aus der Region für die Region.
- 14:16 Uhr - (Christoph Flury) Bei den Einsätzen der Personen im Zivilschutz wird versucht auf die Bedürfnisse einzugehen.
- 14:14 Uhr - (Christoph Flury) Der Zivilschutz ist in allen Kantonen im Einsatz. Insgesamt sind 5'000 Personen im Einsatz. Das Schwergewicht liegt in der Westschweiz mit 2'900 Personen. Die Zivilschützer werden eingesetzt, um die Polizei zu unterstützen, um die Einhaltung der Massnahmen zu kontrollieren. In Genf alleine werden 200 Personen dafür aufgeboten.
- 14:12 Uhr - (Ineichen-Fleisch) Man versucht beispielsweise mit den Tourismus-Organisationen bereits jetzt die Probleme zu besprechen, da genau diese Industrie besonders unter der Krise leidet.
- 14:10 Uhr - (Ineichen-Fleisch) Die Wirtschaft wird Schaden nehmen. Aber der Bundesrat versucht Zuversicht zu verbreiten. Die Gesundheit hat aber oberste Priorität der Gesellschaft. Man versucht möglichst flexibel zu handeln und zu schauen, wo es Möglichkeiten gibt zu helfen und zu unterstützen.
- 14:08 Uhr - (Ineichen-Fleisch) Bis jetzt hat der Bundesrat ein Hilfspaket von 60 Mrd. auf die Beine gestellt. Der Bundesrat hat die Strategie am 1. April bestätigt. Mittlerweile sind über 1.3 Millionen Arbeitende für die Kurzarbeit angemeldet.
- 14:07 Uhr - (Daniel Koch) Meidet Plätze! Es ist sehr wichtig, dass man alleine und kurz rausgeht. Bei Plätzen werden die Leute zu nahe bei einander sein, wenn alle gleichzeitig dorthin gehen.
- 14:05 Uhr - (Daniel Koch) Wir haben bei der Bewältigung dieser Krise zwei Ziele: 1. Die Kurve flach zu halten durch Social Distancing. Das 2. Ziel ist es, die Risikogruppen zu schützen. Dazu braucht es alle, dass man keine Risikopersonen ansteckt. Die Risikopatienten müsse man schützen. Diese beiden Ziele gilt es zu erreichen.
- 14:02 Uhr - (Daniel Koch) **6% der Todesfälle sind unter 65 Jahren. Der Median liegt bei 83 Jahren. 97% haben eine Begleiterkrankung. Beim Pflegepersonal sind 2.6% angesteckt worden. **
- 14:01 Uhr - (Daniel Koch) Die Zahlen steigen weiterhin an. Aktuell haben wir 20'278 Personen, die positiv getestet wurden. Weiter sind 540 Menschen verstorben. 435 Personen sind aktuell an einem Respirator.
- 14:00 Uhr - Die Pressekonferenz beginnt.
- 13:45 Uhr - Mittlerweile plant auch die schwedische Regierung die Massnahmen gegen das Coronavirus zu verschärfen. Es wird spekuliert, dass die schwedische Regierung gar die Ausgangssperre verhängen könnte. In Schweden gibt es momentan 6'000 bestätigte Infektionen, 470 Menschen liegen auf Intensivstationen, bei einer Anzahl von insgesamt 523 Intensivbetten.
- 13:24 Uhr - Aktuell scheinen die Worte der Behörden und des Bundesrats Wirkung zu zeigen. Auf der Webcam vor dem Gotthardtunnel sind kaum Autos festzustellen. Die Leute scheinen also nicht unterwegs ins Tessin zu sein! Hoffentlich bleibt dies so. {% image 1 %}

