Die Anzahl COVID-19-Erkrankungsfälle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein steigt. Aktueller Stand sind 23 574 laborbestätigte Fälle, 785 mehr als am Vortag. Betroffen sind alle Kantone der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Somit weist die Schweiz eine der höchsten Inzidenzen (275/100 000 Einwohner) in Europa auf. Bisher traten 756 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten COVID-19-Erkrankung in der Schweiz auf.
Dieser Bericht basiert auf den Informationen, die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte dem
Bundesamt für Gesundheit (BAG) im Rahmen der Meldepflicht übermittelt haben. Die Fallzahlen für das heutige Datum beziehen sich auf Meldungen, die das BAG bis heute früh erhalten
hat. Daher können die Daten in diesem Bericht von den Fallzahlen abweichen, die in den
Kantonen kommuniziert werden.
Zeitlicher Verlauf
Seit dem ersten verzeichneten laborbestätigten Fall am 24.02.2020 nehmen die Fallzahlen
kontinuierlich zu. Die Zahl der durchgeführten Tests auf SARS-CoV-2, des Erregers von COVID-19, belaufen sich bisher insgesamt auf über 178 500, davon fiel das Resultat bei 15%
positiv aus (mehrere positive oder negative Tests bei derselben Person sind möglich).
Verteilung nach Alter und Geschlecht
Die Altersspanne für die laborbestätigten Fälle betrug 0 bis 107 Jahre. Der Median betrug 53
Jahre, das heisst 50% der Fälle waren jünger, 50% älter als 52 Jahre. 47% der Fälle waren
Männer, 53% Frauen. Erwachsene waren deutlich mehr betroffen als Kinder. Bei Erwachsenen ab 60 Jahren waren Männer häufiger betroffen als Frauen, bei Erwachsenen unter 60
Jahren Frauen häufiger als Männer.
Hospitalisationen
Bei 2’730 hospitalisierten Patienten die im Labor positiv auf COVID-19 getestet worden waren
stehen Informationen zur Verfügung. Ihr Alter betrug 0 bis 101 Jahre, der Altersmedian 71
Jahre. 61% der hospitalisierten Personen waren Männer und 39% Frauen.
Von den 2’366 hospitalisierten Personen für welche vollständige Daten vorhanden sind hatten
13% keine relevanten Vorerkrankungen und 87% mindestens eine. Die drei am häufigsten
genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (52% der hospitalisierten Personen), HerzKreislauferkrankungen (31%) und Diabetes (23%).
Bei den hospitalisierten Personen waren die drei am häufigsten genannten Symptome Fieber
(67%), Husten (65%) und Atembeschwerden (40%). Ausserdem lag bei 44% eine Lungenentzündung vor.
Todesfälle
Bisher starben in der Schweiz 756 Personen, die im Labor positiv auf COVID-19 getestet worden waren. Die Inzidenz der Todesfälle liegt in der Schweiz bei 88 Todesfällen pro Million
Einwohner. Von den Verstorbenen waren 474 Männer (63%) und 281 Frauen (37%), die Altersspanne betrug 31 bis 101 Jahre. Der Altersmedian lag bei 83 Jahren.
Von den 729 verstorbenen Personen für welche vollständige Daten vorhanden sind, litten 98%
an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (64% der verstorbenen Personen), Herz-Kreislauferkrankungen (56%) und
Diabetes (28%).

