Wie am letzten Mittwoch bereits angekündigt, wird heute der Bundesrat erneut in einer Pressekonferenz zur Bevölkerung sprechen. Mittlerweile sollten auch erste Analysen stattgefunden haben. Gibt es neue Massnahmen?
Alle Informationen zum Coronavirus.
mit:
- Bundesrat Alain Berset, Vorsteher Eidgenössisches Departement des Innern (EDI),
- Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF)
Leitung: Vizekanzler André Simonazzi, Bundesratssprecher
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** Live -Ticker**
- 15:58 Uhr - Die Pressekonferenz ist zu Ende.
- 15:58 Uhr - (Daniel Koch) Für die Impfstoffproduktion in der Schweiz konnte keine Firma gefunden werden, die einen Standort in der Schweiz aufbauen und betreiben wollte.
- 15:57 Uhr - (Daniel Koch) Es gibt Pflichtlager für Impfstoffe. Aber die Schweiz ist ein marktwirtschaftliches System und da kann es zu Engpässen kommen.
- 15:53 Uhr - Wie sieht es bei den Erntehelfern aus, welche die Bauern unterstützen? Könnte man nicht Leute aus der Gastronomie einsetzen? (Bruno Zürcher) Ja, dieses Anliegen hat man gehört. Die Arbeit muss aber zumutbar sein. Man habe das Angebot der SWISS erhalten, dass man beispielsweise Personen im Medizinalbereich ehrenamtlich anbieten würde.
- 15:50 Uhr - Man hat keinen Mieterlass zugelassen. Es ist lediglich ein Aufschub. Aber im Grundsatz bleiben die Mietzinse geschuldet.
- 15:48 Uhr - Wie schätzt man die fallenden Fallzahlen ein? (Daniel Koch) Man hat diese Zahlen den Experten gegeben. Es ist zu früh jetzt Schlüsse zu ziehen. Es braucht noch mehr Zahlen und Zeit, um Schlüsse ziehen zu können.
- 15:46 Uhr - (Alain Berset) Alle Entscheide des Bundesrates sind auf Notrecht ausgelegt. Der Bundesrat achtet aber sehr genau, welche Grundrechte verletzt würden. Deshalb ist der Bundesrat hier sehr vorsichtig, wie er Daten auswertet und welche Daten er verwendet.
- 15:40 Uhr - Weitere Frage zum Tessin: Der Bund bestätigt, dass die Kapazitäten im Gesundheitssystem ausgelastet. Wie wird der Kanton Tessin nun unterstützt? (Alain Berset) Es bedeutet nicht, dass im Tessin bereits alle IPS-Betten schon komplett überfüllt sind. Die Armee hilft beispielsweise im Tessin. Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen dem Bund und dem Tessin.
- 15:30 Uhr - Frage: Hat man die Situation im Griff. Es gibt schon 200 Todesfälle. Ab wann wird es besser gehen? (Alain Berset) Es gehe darum, die Risikogruppe zu schützen. Es brauche aber Zeit, bis die getroffenen Massnahmen ihre Wirkung zeigen.
- 15:21 Uhr - Frage: hat der BR Erwartungen an die Vermieter, dass die Mieten reduziert werden? (Guy Parmelin) Bis jetzt hat der Bundesrat sich beschäftigt mit den Leuten, die direkt betroffen sind. Und er wird dann auch noch diskutieren, wie man indirekt betroffenen Personen helfen kann
- 15:17 Uhr - Frage: Wie kann man die Hygienevorschriften auf den Baustellen prüfen? Und wie können die Firmen sicherstellen, dass sie sichere Arbeitsplätze anbieten? (Guy Parmelin) Man kann sich an die Arbeitskontrolle wenden oder an die SUVA. Die Verantwortung bleibt jedoch bei den Unternehmern.
- 15:12 Uhr - Frage: Von welcher Verbreitung in der Bevölkerung geht man derzeit aus? (Daniel Koch) Hier wird keine Schätzung abgegeben, es wäre unseriös.
- 15:09 Uhr - Frage: Was ist mit Personen, die infiziert waren, und nun genesen sind? (Daniel Koch) Auch die Leute, die genesen sind, und nun immun sind, sollen trotzdem daheim bleiben. Es gehe nun nicht, dass ein Teil nach draussen gehe, und ein Teil nicht. Diese Leute sollen sich erfreuen, dass sie ein kleineres Risiko haben. Trotzdem sollten sie sich weiterhin an die Regeln halten und keine Feste feiern!
- 15:07 Uhr - Frage: Wie ist es möglich zu zügeln und die Abstandsregeln einzuhalten? Parmelin: Es sei eine sehr praktische Frage. Und es gebe Zügelunternehmen, die Leitfaden dazu veröffentlicht haben. Es gebe Zügelunternehmen, die dies einhalten können. Ein Umzug sei NICHT erlaubt, wenn die Regeln nicht eingehalten werden können.
- 15:01 Uhr - (Alain Berset) Vor allem die über 65-jährigen sollen nicht aus dem Haus, es sei denn für Arztbesuche.
- 15:00 Uhr - (Alain Berset) Seit 11 Tagen sind wir in der Schweiz in der Lage, und seit 7 Tagen gelten diese strengen Vorschriften. BR Berset möchte allen danken, die diese Verhaltensregeln einhalten. Man sei in einem Marathon, aber die Hälfte sei sicher noch nicht geschafft.
- 14:50 Uhr - (Alain Berset) Berset erklärt noch das Checking der mobilen Daten. Die Telekomunternehmen geben NICHT die Daten weiter, sondern nur die Analysen.
- 14:49 Uhr - (Alain Berset) Für das Tessin wurde eine Ausnahme beschlossen in der bundesrätlichen Verordnung. Es wurden genaue Kriterien definiert, die sehr streng sind. Und im Moment erfüllt nur das Tessin diese Kriterien.
- 14:48 Uhr - Nicht ins Tessin fahren! BR Berset, ist sich bewusst, dass vor allem jetzt dann beim Anbrechen der schönen Tage und Ostern nicht einfach ist, die Massnahmen einzuhalten. Er bittet darum, dies einzuhalten. Im Tessin haben wir 470 Fälle auf 100'000, während es im Schweizer Schnitt 145 Fälle auf 100'000 Einwohner seien. Es wird angehalten nicht ins Tessin zu fahren über Ostern!
- 14.46 Uhr - (Alain Berset) Jetzt ist es wichtig, dass man dran bleibt. Es ist essentiell, dass man die Massnahmen weiter einhält, damit verletzliche Personen geschützt sind und das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht.
- 14:41 Uhr - (Alain Berset) Der Bundesrat wollte heute schon mal Bilanz ziehen. Man sehe, dass die Massnahmen von der Bevölkerung verstanden werden. Auch die Verhaltensregeln und Hygiene-Vorschriften werden eingehalten. Es gebe gemäss der Polizei sehr wenige Ausnahmen.
- 14:40 Uhr - (Alain Berset) Berset: Es werden immer mehr Tests durchgeführt. Im Moment sind es 6'000-8'000 Tests pro Tag.
- 14:39 Uhr - (Guy Parmelin) **Weiter haben 51'000 Unternehmen Kurzarbeit angefragt, und 656'000 Arbeitnehmer. Es kann zu Verzögerungen bei der Auszahlung kommen. Der Bundesrat dankt für das Verständnis und die Geduld. Wenn immer möglich, soll die Arbeit zu Hause in Form von Home-Office ausgeführt werden.
- 14:37 Uhr - (Guy Parmelin) Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Lage von Mietern und Pächtern von Geschäftsliegenschaften im Moment sehr prekär ist. Der Bundesrat wird weitere Massnahmen ergreifen, sofern diese notwendig seien. Der Bundesrat kann aber nicht alle Probleme lösen. Der Bundesrat und Mieter und Vermieter auf, Lösungen zu finden, die für beide tragbar sind.
- 14.32 Uhr - (Guy Parmelin) Die Unternehmen und Private sind besorgt wegen Mieten, die nicht bezahlt werden können. Die Frist zur Zahlung wird von 30 auf 90 Tage verlängert. Bei Pacht von 60 auf 120 Tage. Die Kündigungsfristen von möbilierten Wohnungen wurden auch abgeändert
- 14:31 Uhr - (Guy Parmelin) **Zügeln ist weiterhin möglich, sofern die Vorschriften des BAG eingehalten werden. ** https://www.polizeiticker.ch/artikel/coronavirus-zugeln-ist-unter-einhaltung-der-bag-vorgaben-moglich-145352
- 14:27 Uhr - In Kürze startet die Pressekonferenz. Was wird dabei herauskommen? Sind die Zahlen zum Teilk analysiert worden.

